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Symbolfoto tödlicher Unfall. Foto: Pascal Höfig
Symbolfoto tödlicher Unfall. Foto: Pascal Höfig

Tödlicher Verkehrsunfall mit brennendem Lkw

Am Samstagnachmittag ist es auf der A3 in Richtung Nürnberg zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen gekommen. Ein Lkw und ein Pkw gingen in Flammen auf. Mehrere Personen wurden verletzt, eine davon tödlich. Zur Stunde ist die Autobahn in beide Richtungen komplett gesperrt (Stand 18.00 Uhr).

Unfallhergang bisher unklar

Kurz nach 15.00 Uhr war bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken die Mitteilung über einen Verkehrsunfall zwischen der Anschlussstelle Helmstadt und dem Autobahndreieck Würzburg-West eingegangen.
Als die ersten Streifenbesatzungen an der Unfallstelle eintrafen, war die komplette Fahrbahn in Richtung Nürnberg durch einen querliegenden und brennenden Sattelzug blockiert, der nach vorliegenden Erkenntnissen mit Bauschaum-Dosen beladen war. Die Flammen griffen auf einen stark beschädigten Pkw über, der im Bereich des Aufliegers zum Stehen gekommen war. Etwa 50 Meter entfernt stand ein weiterer Pkw der Marke Hyundai, der ebenfalls in den Verkehrsunfall verwickelt war und starke Beschädigungen an der Front aufwies. Der Unfallhergang ist derzeit noch völlig unklar und Gegenstand der Ermittlungen, die von der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried geführt werden.

Tödliche Verletzungen bei einer Person

Für die Person im Mercedes hingegen kam jede Hilfe zu spät. Sie verstarb noch an der Unfallstelle. Die Identität der Verstorbenen war zunächst unbekannt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand deutet jedoch alles darauf hin, dass es sich um eine 53-Jährige aus Frankfurt am Main handelt, die auf dem Weg zu einer Familienangehörigen nach Würzburg war.

Weitere Personen verletzt

Der beteiligte Hyundai war mit zwei Personen besetzt. Die 24-jährige Fahrerin und ihr gleichaltriger Beifahrer kamen nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst ebenfalls in ein Krankenhaus. Die Insassen stammen aus dem Kreis Groß Gerau. Die 24-jährige Fahrerin und ich gleichaltriger Beifahrer kamen ebenso wie der Lkw-Fahrer mit leichteren Verletzungen davon.

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Brandbekämpfung im Großaufgebot

Die Brandbekämpfung an der Unfallstelle erfolgte durch ein Großaufgebot der örtlichen Feuerwehren. Neben Löschmannschaften aus Helmstadt, Hettstadt, Höchberg, Waldbrunn, Waldbüttelbrunn, Uettingen, Greußenheim, Kist, Eisingen, Neubrunn und Oberaltertheim befand sich auch die Autobahnmeisterei im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit fünf Rettungswagen und einem Hubschrauber an der Unfallstelle.

Lkw-Ladung explodierte

Da Teile der brennenden Lkw-Ladung offenbar explodierten und auch auf die Gegenfahrbahn flogen, ist die A3 in beide Richtungen komplett gesperrt. Da durch die enorme Hitzeentwicklung offensichtlich auch die jeweiligen Fahrbahndecken in Mitleidenschaft gezogen wurden, ist es möglich, dass die Vollsperrung noch einige Zeit in Anspruch nehmen könnte.

Zeugen zur Klärung des Unfallhergangs gesucht

Um den Unfallhergang so genau wie möglich rekonstruieren zu können, wurde auch ein Sachverständiger in die Ermittlungen mit eingebunden. Darüber hinaus bittet die Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried dringend um Hinweise von Verkehrsteilnehmern, die das Unfallgeschehen beobachtet haben und möglicherweise zur Klärung des Unfallhergangs beitragen können. Hinweise werden unter Tel. 09302/9100 entgegengenommen.

Unterstützung für die Einsatzkräfte

Da sich die Lösch- und Aufräumarbeiten bis in die Nacht hinziehen werden, hat ein ehrenamtlich besetzter Rettungswagen des BRK die Absicherung der Arbeiten von Feuerwehr und THW übernommen. Die BRK-Schnelleinsatzgruppe Verpflegung versorgte die Einsatzkräfte zunächst mit Heißgetränken und Snacks, aufgrund der langen Einsatzdauer später auch mit Warmverpflegung. Der ehrenamtliche Zugführer der Bereitschaften Kai Grünbauer unterstützt den Einsatzleiter Rettungsdienst.

Verpflegungsausgabe für die Einsatzkräfte an der Unfallstelle. Bild: Quirin Zednik, BRK Würzburg.

Verpflegungsausgabe für die Einsatzkräfte an der Unfallstelle.
Bild: Quirin Zednik, BRK Würzburg.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.
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