Winterzeit ist Glühweinzeit. Foto: Dominik Ziegler
Winterzeit ist Glühweinzeit. Foto: Dominik Ziegler

Stadt untersagt ab sofort Glühweinverkauf „to go“ im Bischofshut

Die Stadt Würzburg verbietet ab sofort mithilfe einer Allgemeinverfügung den Gastronomiebetrieben innerhalb des „Kleinen Bischofshutes“ den Verkauf oder die Abgabe alkoholhaltiger Heißgetränke die zur Mitnahme angeboten werden, das wurde in einer aktuellen Pressemitteilung bekannt gegeben. Erst kürzlich herrschte Verwirrung um den Markttreff von Joachim Fischer-Paulus am Unteren Markt, der nicht Teil des Adventsmarktes ist und Glühwein „to go“ ausschenkte. Laut Berichten der Main-Post war dies hier möglich, da der dauerhafte Marktstand als Gastronomiebetrieb zählt und deshalb ein To-go-Geschäft auch mit alkoholhaltigen Getränken erlaubt sei. Der Verkauf führte allerdings nach Beobachtungen der Redaktion unter anderem zu langen Schlangen am Ausschank.

Gruppenbildung vermeiden

Der „Kleine Bischofshut“, in dem dieses Verbot nun gilt, liegt innerhalb von Juliuspromenade, Theaterstraße, Balthasar-Neumann-Promenade, Neubaustraße, Wirsbergstraße, Oberer Mainkai (inclusive Alter Mainbrücke mit ihren Auf- und Abgängen) und Mainkai.

Hintergrund des Verbotes ist, dass es dort, wo bereits in den vergangenen Tagen Glühwein ausgegeben wurde, zu Gruppenbildungen und Menschenansammlungen kam. Dies müsse aber aufgrund des Infektionsschutzes vermieden werden, heißt es seitens der Stadt. Dazu komme, dass an den kommenden Adventstagen verstärkt Besucher den Einzelhandel in der Innenstadt besuchen werden, sodass mit weiteren Menschenansammlungen zu rechnen sei.

Inzidenzzahl noch zu hoch

Aus diesen Gründen war ein Ausgabeverbot von alkoholischen Heißgetränken, wie beispielsweise Glühwein oder Feuerzangenbowle, unumgänglich, so die Stadt. Auch wenn die Inzidenzzahl in Würzburg aktuell stabil oder gar leicht abnehmend ist, ist sie insgesamt gesehen zu hoch, heißt es weiter. Eine erneute Steigerung der Inzidenzzahl durch Verhaltensweisen in der Innenstadt muss dringend vermieden werden.

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