Winterliche Straßenverhältnisse. Foto: Pascal Höfig
Winterliche Straßenverhältnisse. Foto: Pascal Höfig

Winterliche Straßenverhältnisse: Mehrere Unfälle auf Autobahnen

Die Kombination aus Schneeglätte und nicht angepasster Geschwindigkeit sorgte in der vergangenen Nacht auf der BAB A3 im Dienstbereich der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried für insgesamt vier Verkehrsunfälle, die aber für die Beteiligten allesamt glimpflich ausgingen.

Ins Schleudern geraten

Gegen 01.15 Uhr fuhr ein rumänischer Sattelzug auf der A7 in Richtung Ulm und wollte am Autobahnkreuz Würzburg-Biebelried auf die A3 in Richtung Frankfurt wechseln. Hierbei schätzte der 57-jährige Fahrer seine Geschwindigkeit und die Schlüpfrigkeit des Untergrunds offensichtlich falsch ein, geriet mit seinem Gespann ins Schleudern, der Sattelzug knickt ein und rutschte mit seiner Zugmaschine an der rechten Außenschutzplanke entlang.

Der Fahrer blieb unverletzt, am Sattelzug und an der Außenleitplanke entstand ein Schaden im hohen fünfstelligen Bereich.

Nicht angepasste Geschwindigkeit

Teilweise schneeglatte Fahrbahn, Schneematsch und Nässe wurden gegen 01.45 Uhr auch dem 28-jährigen Fahrer eines Audis zum Verhängnis, der kurz nach dem Autobahnkreuz Biebelried in Fahrtrichtung Nürnberg den mittleren von drei Fahrstreifen befuhr. Aufgrund der Kombination widrige Wetter- und Straßenverhältnisse und nicht angepasste Geschwindigkeit kam er mit seinem Pkw ins Schleudern, prallte zunächst gegen die Betongleitwand links und rutschte dann über die gesamte Fahrbahn nach rechts. Nach einem Anstoß an der Außenschutzplanke wurde der Pkw wieder etwas zurückgeschleudert und kam dann auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen.

Auch hier kam der Fahrer mit dem Schrecken davon, allerdings entstand an seinem Pkw und der Außenleitplanke ein Schaden im unteren fünfstelligen Bereich.

Kontrolle verloren

Um kurz nach 02.00 Uhr verlor der 22-jähriger Fahrer eines VW Golf die Kontrolle über seinen Pkw, als er von der A81 kommend auf schneeglatter Fahrbahn zunächst nach rechts gegen die Außenschutzplanke geriet, von dort abgewiesen und quer über die Fahrbahn schleuderte und auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen kam.

Auch hier blieb der Fahrer unverletzt, der Gesamtschaden liegt im unteren fünfstelligen Bereich.

Kurve unterschätzt

Gegen 03.00 Uhr hatte, beim Versuch aus einem Autobahnparkplatz auf die A3 in Richtung Frankfurt einzufahren, ein 24-jähriger Lkw-Fahrer den Radius einer Kurve unterschätzt und rutschte auf der schneeglatten Fahrbahn zunächst gegen einen geparkten Pkw und anschließend nach rechts gegen die Außenschutzplanke. Glücklicherweise war der Anstoß nicht so heftig, sodass beide Fahrzeuglenker unverletzt bleiben und lediglich Sachschaden im mittleren vierstelligen Bereich entstand.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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