Symbolfoto Kriminalpolizei. Foto: Pascal Höfig
Symbolfoto Kriminalpolizei. Foto: Pascal Höfig

Nach Tod eines 9-Jährigen – keine Hinweise auf Fremdbeteiligung

Update 19.11.2020: Erkenntnisse zum Unglückshergang

Nach den Feststellungen vor Ort, den Ermittlungen im Umfeld und der Befragung von Zeugen, gehen die Ermittler von einem tragischen Unglücksgeschehen in Form einer Verkettung unglücklicher Umstände und ohne jegliche Fremdbeteiligung aus.

Demzufolge hatte sich der Junge an jenem Samstag gegen 16.15 Uhr auf dem Gelände der ehemaligen Laudenbacher Grundschule aufgehalten. Als er alleine mit einer mitgebrachten Hundeleine auf der Mauer spielte, kam es ohne Fremdeinwirkung zu dem Unfall. Der Junge hatte sich die Hundeleine um die Schultern gelegt und das andere Ende der Leine hatte sich, an dem auf der Mauer verlaufenden Jägerzaun, verfangen. Im Fallen von der Mauer zog sich die Leine um den Hals zu, sodass der Junge erstickte.

Keine Fremd- oder Gewalteinwirkung

Nach dem Tod eines 9-Jährigen in Karlstadt am späten Samstagnachmittag sind die Ermittlungen der Kripo Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft fortgeschritten. Demnach verdichten sich die Hinweise auf einen tragischen Unglücksfall.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg fand am Dienstag die richterlich angeordnete Obduktion des 9-Jährigen statt. Als Ergebnis wurde festgestellt, dass es keinerlei Hinweise auf eine Fremd- oder Gewalteinwirkung durch Dritte gibt und das Kind durch Ersticken zu Tode kam.

Die Ermittlungen der Kripo Würzburg zu den genauen Abläufen dauern in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg noch an.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidium Unterfranken.

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