"Shop im Shop" in der Juliuspromenade. Foto: Christian J. Papay
"Shop im Shop" in der Juliuspromenade. Foto: Christian J. Papay

„Shop im Shop“ Konzept nun in der ehemaligen Sportarena

Erst im August wurde bekannt, dass die Galeria Karstadt Kaufhof Filiale „Sport & Co“ in der Juliuspromenade seine Pforten schließt. Die Kündigung der Miete kam seitens GKK, ein Nachfolger war bisher noch nicht bekannt und seither stand das Gebäude seit Ende Oktober leer. Bis jetzt: Ein „Shop im Shop“Konzept belebt nun den Leerstand für einige Wochen.

Die Galeria Karstadt Kaufhof "Sport&Co." Filiale an der Juliuspromenade. Foto: Jacob Grimm

Die Galeria Karstadt Kaufhof „Sport&Co.“ Filiale an der Juliuspromenade. Foto: Jacob Grimm

Fläche mit Anbietern teilen

Gewürze, Süßwaren, Schmuck und Haushaltswaren: Wer einen Blick auf die Aufteilung des „Shop im Shop“Systems wirft, erkennt viele Angebote, die sonst als Buden auf der Herbstmesse oder dem Weihnachtsmarkt präsent waren. Wie die Main-Post berichtet steckt dahinter Joachim Fischer-Paulus: Er betreibt schon seit mehreren Jahren einen Wachstuchstand in Würzburg und musste seinen Laden in der Innenstadt coronabedingt schließen. Er habe sich im Januar bereits mit vielen Weihnachtsartikeln eingedeckt, heißt es. Durch einen bekannten Immobilienmakler kam er schließlich auf das Gebäude und die Idee, die Miete für eine Fläche von 1600 qm mit weiteren Anbietern zu teilen, so die Main-Post weiter.

Mehrere Anbieter teilen sich die Verkaufsfläche in der Juliuspromenade. Foto: Christian J. Papay

Mehrere Anbieter teilen sich die Verkaufsfläche in der Juliuspromenade. Foto: Christian J. Papay

Bis Ende des Jahres begrenzt

Möglich ist das Projekt durch ein Hygienekonzept, das wie im Einzelhandel auch verstärkte Reinigungsintervalle sowie eine begrenzte Kundenanzahl beinhaltet. Der Verkaufsraum wird optisch in einzelne Bereiche abgegrenzt, so können sich rund 12 Anbieter die Fläche teilen – drei Anbieter sollen nächste Woche dazukommen, so die Main-Post. Das Angebot sei aber nur ein Pop-up und daher zeitlich begrenzt: Zum neuen Jahr soll das Gebäude nämlich voraussichtlich wieder an einen neuen Mieter übergeben werden. Wer für den Standort in der Juliuspromenade derzeit infrage kommt, sei aber noch nicht bekannt, so die Main-Post abschließend.

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