Für bessere Nachverfolgung der Infektionskette: Kontakttagebuch führen. Foto: Lucas Kesselhut
Für bessere Nachverfolgung der Infektionskette: Kontakttagebuch führen. Foto: Lucas Kesselhut

Gezielte Nachverfolgung von Infektionsketten: Kontakt-Tagebuch führen

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg empfiehlt allen Bürgern, ein persönliches Corona-Kontakt-Tagebuch zu führen. Im Fall einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 kann ein solches Tagebuch dabei helfen, die Kontaktpersonen einer infizierten Person deutlich schneller zu ermitteln.

Kontaktpersonen schneller ermitteln

Kontaktpersonen können dadurch möglicherweise nicht nur schneller ermittelt, sondern in der Folge auch schneller darüber informiert werden, dass sie sich in Quarantäne zu begeben haben. Und auch untereinander können sich Freunde und Familienangehörige schneller verständigen, sollte es im direkten Umfeld einen Verdacht auf eine Corona-Infektion geben. Die Tagebücher können zudem die Ermittlungsarbeiten bei der Kontaktpersonen-Nachverfolgung vereinfachen. Gerade bei stark steigenden Fallzahlen bedeutet dies eine gewisse Entlastung für sogenannte Contact Tracer in den Gesundheitsämtern.

Stadt Würzburg empfiehlt: "Führe ein Kontakttagebuch." Foto: Christian J. Papay

Stadt Würzburg empfiehlt: „Führe ein Kontakttagebuch.“ Foto: Christian J. Papay

Was soll drin stehen?

Geführt werden kann das persönliche Tagebuch auf unterschiedliche Weise: entweder klassisch mit Stift und Papier, digital in einer Tabelle oder mit einer speziellen App auf dem Smartphone oder Tablet. Angeboten werden diese sowohl für Android- als auch für iOS-Systeme. Notiert werden sollte Tag für Tag, welche Person wann, wo und wie lange getroffen wurde – am besten mit einer Kontaktmöglichkeit.

Unter www.landkreis-wuerzburg.de gibt es beispielsweise Vorlagen zum Herunterladen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Landratsamt Würzburg.

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