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Anruf. Symbolfoto: Pascal Höfig
Anruf. Symbolfoto: Pascal Höfig

Falsche Polizeibeamte erbeuten hohen Geldbetrag

In der vergangenen Woche haben Betrüger bei einem Senioren in Versbach mehrere zehntausend Euro ergaunert. Die Unbekannten gaben sich als Polizeibeamte aus, die angeblich den Tätern eines Raubes auf der Spur wären. Die unterfränkische Polizei ermittelt und bittet die Bevölkerung, auch Freunde und Verwandte über die Betrugsmasche zu informieren.

Betrüger meldet sich per Telefon

Am späten Dienstagabend hatte das Telefon bei dem älteren Herren erstmals geklingelt. Der Anrufer gab sich als Beamter der Kriminalpolizei Würzburg aus. Er gab an, dass es in der Wohnortnähe des Senioren zur Festnahme von zwei Tätern eines Raubes gekommen sei. Bei diesen seien Hinweise auf eine geplante Tat bei dem Geschädigten aufgefunden worden.

Mehrere zehntausend Euro übergeben

Die Betrüger konnten in der Folge den Mann davon überzeugen, dass seine Ersparnisse in Gefahr seien. Am Mittwoch, gegen 14:00 Uhr, und am Donnerstag, gegen 12:00 Uhr, übergab der Senior vor seinem Wohnanwesen in der Nähe der dortigen Sportanlagen schließlich mehrere zehntausend Euro an zwei verschiedene Geldabholer. Erst als die Täter ein drittes Mal Geld forderten, schöpfte der Senior verdacht und verständigte die Polizei.

Personenbeschreibung

Die beiden Geldabholer können wie folgt beschrieben werden:

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  • beide schlank
  • 170 cm bzw. 175 cm groß
  • 25 Jahre bzw. 30 Jahre alt
  • dunkel gekleidet

Polizei bittet: Tipps beherzigen!

Die unterfränkische Polizei nimmt den Vorfall zum Anlass, nochmals folgende Tipps zu geben:

  • Die Polizei weist Sie niemals an, Geld oder Schmuck zu Hause zur Abholung bereitzulegen oder als Lockmittel zu deponieren!
  • Übergeben Sie keine Geldbeträge an Fremde! Auch die Polizei holt bei Ihnen an der Haustüre keine Wertsachen ab, um sie in Verwahrung zu nehmen!
  • Die Täter können mittels Call ID-Spoofing jede von ihnen gewünschte Rufnummer auf dem Telefondisplay anzeigen lassen – bei der echten Polizei erscheint niemals die 110 (auch nicht mit Vorwahl)!
  • Sprechen Sie mit ihren Freunden, Nachbarn und Verwandten über das Phänomen

Zeugen, die Angaben zu dem Geldabholer machen können, oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.
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