Universität Würzburg. Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Universität Würzburg. Foto: Pascal Höfig

JMU Würzburg bei Humboldt Ranking weit vorne

Jährlich ermöglicht die Alexander-von-Humboldt-Stiftung mehr als 2.000 Forschenden aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. In der Regel können die Geförderten frei wählen, an welchen Hochschulen sie arbeiten möchten. Zu den beliebtesten 15 Adressen der mehr als 100 deutschen Universitäten gehört auch die Julius-Maximilians-Universität (JMU) Würzburg.

International hoch angesehen

Das geht aus dem neuesten Ranking der Humboldt-Stiftung hervor. Die Rangliste zeigt, wie viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den vergangenen fünf Jahren mit einer Förderung der Stiftung nach Deutschland gekommen sind und an welchen Orten sie ihre Forschungsaufenthalte absolviert haben. Eine gute Platzierung im Humboldt-Ranking gilt als wichtiger Indikator für die weltweite Reputation einer Forschungseinrichtung.

„Das gute Abschneiden der JMU in diesem Ranking zeigt erneut, welch hohe internationale Strahlkraft die Universität besitzt“, freut sich Universitätspräsident Alfred Forchel.

Platz 6 in den Naturwissenschaften

Die JMU nimmt in dem Ranking im bundesweiten Vergleich Rang 14 ein – hier waren insgesamt 98 ausländische Forschende zu Gast. Im Vorgänger-Ranking aus dem Jahr 2017 lag die JMU noch auf Rang 22. Mit diesem Ergebnis gehört sie laut Pressemitteilung der Humboldt-Stiftung zu den Universitäten, die im Ranking die größten Sprünge nach vorn gemacht haben.

Neben dem Gesamt-Ranking wurden auch Ranglisten nach Wissenschaftsbereichen erstellt. Hier schneidet die JMU vor allem in den Naturwissenschaften herausragend ab: Sie hat sich seit 2017 von Platz 17 auf Platz 6 verbessert. In den Lebenswissenschaften liegt die JMU auf Platz 19, in den Geistes- und Sozialwissenschaften auf Platz 25 und in den Ingenieurwissenschaften auf Platz 39. Selbst die Platzierung in den Ingenieurwissenschaften ist als Erfolg zu werten, da Ingenieurwissenschaften an der JMU nur in wenigen Lehrstühlen und Studiengängen vertreten sind.

Hohe Attraktivität für Forschung

„Das Humboldt-Ranking zeigt die hohe Attraktivität des Forschungsstandorts Deutschland und die gute internationale Vernetzung der deutschen Wissenschaft“, so Stiftungspräsident Hans-Christian Pape. Allerdings seien aktuell Änderungen der Mobilität zu verzeichnen. Das liege an internationalen politischen Entwicklungen und an der Covid-19-Pandemie: „Hieraus resultieren Herausforderungen, aber auch Chancen, neue Konzepte für internationale Kooperationen, Austausch und Begegnungen zu finden. Es wäre fatal für den Forschungsstandort Deutschland und die Wissenschaft, wenn wir verlernen, über Landesgrenzen hinauszudenken.“

Über das Humboldt-Ranking

Das Humboldt-Ranking erscheint alle drei Jahre. Ausgewertet werden die Anzahl der Gastaufenthalte von internationalen Spitzen- und Nachwuchsforschenden, die in den vergangenen fünf Jahren als Stipendiatinnen und Stipendiaten oder als Preisträgerinnen und Preisträger der Alexander von Humboldt-Stiftung in Deutschland forschten. Um statistische Verzerrungen durch die unterschiedlichen Größen der Gastinstitutionen zu vermeiden, setzt das Ranking die Aufenthalte in Beziehung zur Anzahl der Professuren an der jeweiligen Universität.

Das komplette Humboldt-Ranking 2020 sowie weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Humboldt-Stiftung.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Julius-Maximilian-Universität Würzburg.

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