E-Mail. Symbolfoto: Pascal Höfig
E-Mail. Symbolfoto: Pascal Höfig

Online-Betrugsmasche: Durch E-Mails zum PIN

Opfer eines Betruges sollte ein 83-jährige Frau aus einem Marktheidenfelder Ortsteil werden. Sie hatte am Freitag, 16.10.20 in den Morgenstunden eine Fake-E-Mail,  angeblich von ihrer Bank, erhalten.

Falsches Online-System und Bankangestellter

Darin wurde sie über ein neues Online-System namens „CISC“ informiert, für dass sie sich registrieren solle. Die Dame klickte den in der Mail stehenden Link an und gab in den anschließenden, gefälschten aber täuschend echt aussehenden, Seiten ihre persönlichen Daten inklusive PIN ihres Online-Bankings an. Sie bekam anschließend Nachricht, dass sich in den nächsten Tagen ein Bankangestellter telefonisch bei ihr melden werde. In diesen betrügerischen Telefonaten werden die Opfer dann in der Regel geschickt  zur Eingabe von Kombinationen in ihrem Online-Banking und TAN-Generator bewegt, um so betrügerische Überweisungen durchzuführen.

Verwandter erkannte Betrugsversuch

Glücklicherweise erzählte die Frau ca. 2 Stunden später einem Verwandten von dem Vorfall, der den Betrugsversuch erkannte. So konnte der Zugang zum Online-Banking  noch rechtzeitig gesperrt und die Seniorin vor einem Schaden bewahrt werden.

Vor Datenangabe gründlich informieren

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei Marktheidenfeld ausdrücklich vor derartigen bzw. ähnlichen Betrugsmaschen. Im Zweifelsfall sollten Adressaten solcher E-Mails, die zumeist am Wochenende eingehen, vor anklicken eines Links oder Preisgabe persönlicher Daten Kontakt mit ihrer Bank aufnehmen, oder sich im Internet oder bei der Polizei informieren.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Marktheidenfeld.

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