Polizeikontrolle. Symbolfoto: Pascal Höfig
Polizeikontrolle. Symbolfoto: Pascal Höfig

Hobbyapotheker auf der A3 gestoppt

Mit der Kontrolle eines österreichischen BMW hatten die Beamten der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach eine gute Wahl getroffen. Das Fahrzeug war ihnen gegen 18:40 Uhr auf der A3 in Richtung Nürnberg aufgefallen.

Beifahrer führte weißes Pulver mit

Die beiden 19 und 20-jährigen Wiener befanden sich auf der Heimreise Ihres Frankreichurlaubes. Bei der Kontrolle des jüngeren Beifahrers konnten die Beamten mehrere Druckverschlusstüten mit weißem Pulver auffinden. Der junge Mann gab an, dass es sich hierbei um das Narkosemittel Ketamin handeln würde. Eine Erlaubnis zum Umgang mit diesem Arzneimittel konnte er natürlich nicht vorlegen. Aus diesem Grund erwartet ihn nun eine Anzeige nach dem Arzneimittelgesetz. Die kristalline Substanz wurde zunächst sichergestellt. Bei einer chemisch-toxikologischen Untersuchung wird sich herausstellen, ob es sich tatsächlich um den genannten Stoff handelt.

Fahrer wirkte auffällig

Auch der Fahrer kam bei der Kontrolle nicht zu kurz. Bei ihm wurden Auffälligkeiten festgestellt, die auf den Konsum von Betäubungsmitteln schließen ließen. Es wurde daher von den Beamten eine Blutentnahme angeordnet. Da nicht auszuschließen war, dass auch der Beifahrer unter dem Einfluss berauschender Mittel stand, wurde die Weiterfahrt zunächst für 12 Stunden untersagt. Sollte sich der Bluttest als positiv erweisen, erwartet den Fahrer obendrein ein empfindliches Bußgeld

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach.

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