Das Team der Rosa Hilfe Würzburg. Foto: Patty Varasano
Das Team der Rosa Hilfe Würzburg. Foto: Patty Varasano

Die Rosa Hilfe: Nominierung für Deutschen Engagement-Preis 2020

Die „Rosa Hilfe“ ist eine ehrenamtliche Beratungsgruppe aus schwulen und bisexuellen Männern, die queeren Männern seit über 40 Jahren bei deren Fragen und Anliegen zur Seite steht. Bereits 2019 konnten sie den großen Förderpreis der unterfränkischen Aktion „Zeichen setzen“ gewinnen und sind jetzt auch für den Publikumspreis 2020 des Deutschen Engagement-Preises, der Dachpreis für bürgerliches Engagement, in Berlin nominiert, wie die Rosa Hilfe informiert.

Das Konzept der Gruppe

Jeden Mittwoch ab 20 Uhr berät die Rosa Hilfe und ist während dieser Zeit telefonisch, per Mail, Online-Chat (auf DBNA und PlanetRomeo) sowie WhatsApp erreichbar. Auch persönliche Treffen mit Ratsuchenden finden nach Absprache statt. Pro Jahr kommen sie mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit dadurch auf ca. 400 Beratungskontakte. Trotz der Tatsache, dass es sich dabei um ein ehrenamtliches Engagement handelt, sind sie bemüht, eine qualitativ hochwertige Beratung anzubieten, die sie durch jährliche Supervisionen und fachliche sowie methodische Fortbildungen gewährleisten.

Auch „Aelius Förderwerk e.V.“ ist nominiert

Auch das Aelius Förderwerk ist für seine herausragende Leistung im Bereich Bildung für den Preis nominiert. Auch diese Regionalgruppe aus Würzburg erhielt bereits in der Vergangenheit Auszeichnungen u.a. durch die Studienstiftung des Deutschen Volkes und den Bayerischen Bürgerpreis. Ebenfalls nominiert sind die Johanniter Würzburg mit ihrem Projekt „superhands“. Dies ist ein Hilfsangebot für Kinder und Jugendliche, die ein Familienmitglied zu Hause pflegen.

Hoffnung auf Unterstützung

Bis 27. Oktober kann man für die Rosa Hilfe abstimmen oder man geht mit Unterschriftenlisten auf Stimmenfang. Die feierliche Preisverleihung des Deutschen Engagementpreises findet am 3. Dezember 2020 in Berlin statt, bei der der Gewinner insgesamt 10.000 Euro verliehen bekommt. Damit sollen außergewöhnliche Initiativen und Persönlichkeiten in ihrem ehrenamtlichen Einsatz gewürdigt werden, um so die Anerkennungskultur in Deutschland zu stärken und mehr Menschen für freiwilliges Engagement zu begeistern.

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