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Symboldbild: Apfelbaum - Foto: Nina Härtle
Symboldbild: Apfelbaum. Foto: Nina Härtle

Zugang zu Streuobst durch „gelbes Band“ ermöglichen

Frisches Obst, direkt von den Bäumen Würzburgs: Regionaler geht es nicht! Doch oft verrotten große Mengen an Früchten auf Streuobstwiesen – häufig herrscht Verunsicherung, ob man sich an den Bäumen bedienen darf. Das Ernteprojekt „Gelbes Band“ soll jetzt die Lösung bringen: Ein gelbes Band am Baumstamm bedeutet, dass kostenfrei und ohne Rücksprache geernet werden darf, so eine Pressemitteilung der CSU Stadtratsfraktion

Würzburg beteiligt

Auf einen Dringlichkeitsantrag der CSU hat der Stadtrat in der vergangenen Sitzung des Stadtrates am 24. September diese Maßnahme entschieden. Das gelbe Band kennzeichnet die Bäume, die der Allgemeinheit zur Ernte zur Verfügung stehen. Diese werden aus reißfesten Material angeschafft und an allen städtischen Streuobstwiesen angebracht, sowie an Eigentümer privater Wiesen kostenfrei verteilt. „Heimisches Obst ist viel zu schade, um ungenutzt zu verrotten. Die Teilnahme an der Aktion „Gelbes Band“ ist eine einfache und effektive Lösung, um Nachhaltigkeit sicherzustellen. Dies sollte in allen Kommunen in Deutschland umgesetzt werden“, fordert Nadine Lexa einer Presseinformation.

Hier gibt es Streuobst

Doch wo gibt es in Würzburg Streuobst zu ernten? Viele Bäume findet man vor allem in Rottenbauer und am Heuchelhof: Hier gibt es viele Apfel- und Birnbäume, aber auch Kirschen und Zwetschgen.

Hier eine komplette Übersicht

Aber auch in Lengfeld und Versbach wird man oft fündig, genauso wie im Steinbachtal. Die Stadt Würzburg weist aber darauf hin, die Bäume bei der Ernte pfleglich zu behandeln und beim Pflücken den Baum nicht weiter zu beschädigen.

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