Baureferent Benjamin Schneider mit Annette Messerer vom Fachbereich Tiefbau und Annett Heusinger (rechts), Geodaten und Vermessung mit dem Übersichtsplan über alle "Grenzwege". Foto: Christian Weiß
Baureferent Benjamin Schneider mit Annette Messerer vom Fachbereich Tiefbau und Annett Heusinger (rechts), Geodaten und Vermessung mit dem Übersichtsplan über alle "Grenzwege". Foto: Christian Weiß

„Würzburg geht an seine Grenzen“: Stadtgrenze wird erlebbar gemacht

Schon seit dem Mittelalter werden Grenzbegehungen durchgeführt. Diese Tradition wird bis heute von den Feldgeschworenen, die seit 2016 als deutsches UNESCO-Kulturerbe anerkannt sind, gepflegt. Um die Würzburger Stadtgrenze erlebbar zu machen, wurden im Baureferat im Fachbereich Tiefbau vom dortigen Sachgebiet Geodaten und Vermessung die Grenzgangabschnitte der letzten sieben Jahre informativ aufgearbeitet.

„Grenzen testen“

In einer Übersichtskarte lässt sich ein erster Überblick gewinnen. Mit den sieben Flyern zu den einzelnen Teilabschnitten gibt es Informationen zu den jeweiligen Etappen. Zudem können die Etappenverläufe im Internet heruntergeladen werden. Stadtnah kann man so auf sieben Teilstrecken „die Grenzen testen“ und erfahren, wo die Stadtgrenze von Würzburg verläuft, was ein Grenzstein ist und wo welches Gemeindegebiet an die Stadt grenzt.

Wandern oder Radeln

Jeder Teil hat eine Länge von ca. 6-15 km und kann von Jung bis Alt gemütlich erlaufen oder mit dem Mountainbike erfahren werden. Für Familien gibt es einige Wegvarianten, die lange Wege verkürzen oder an einem Spielplatz oder Lehrpfad vorbeiführen. Alle Startpunkte sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Eine schöne Möglichkeit Würzburgs landschaftlich abwechslungsreiche Umgebung auf den Spuren der Würzburger Grenzgänge kennenzulernen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Würzburg.

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