Symbolfoto Schule. Pascal Höfig
Symbolfoto Schule. Pascal Höfig

Schulen und Kitas im Landkreis Würzburg auf Stufe „gelb“

Nach der gestrigen Überschreitung des bayerischen Signalwertes von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tagen im Landkreis Würzburg hat das Gesundheitsamt in einer ersten Maßnahme die Schulen und Kindertageseinrichtungen auf Stufe „gelb“ gestellt.

Bedeutung für Schulen

Dies bedeutet für die Schulen, dass Schüler ab der 5. Jahrgangsstufe verpflichtend eine Mund-Nasen-Bedeckung auch am Sitzplatz im Klassenzimmer tragen müssen, wenn dort der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht gewährleistet ist.

Eine Ausnahme gibt es nur für die Jahrgangsstufen 1 bis 4 an Grund- und Förderschulen, dort gilt keine Maskenpflicht am Sitzplatz im Klassenzimmer.

Bedeutung für Kitas

Im Bereich der Kitas bedeutet Stufe „gelb“, dass weiterhin alle Kinder die Einrichtung besuchen können. Eine Durchmischung der Gruppen darf jedoch nicht mehr stattfinden, ein offenes Betreuungssystem ist nicht mehr möglich. Weiter müssen die Beschäftigten eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Der Besuch von Kindern bei nur leichten Krankheitssymptomen bleibt weiterhin möglich.

Auch Würzburger Schulen betroffen

Bisher sind in mehreren Schulen jeweils Einzelfälle von Corona-positiv getesteten Schüler*innen und/oder Lehrpersonal aufgetreten. Diese Fälle wurden von außen in den Schulbereich eingebracht; nach bisherigen Erkenntnissen des Gesundheitsamtes haben sich die betroffenen Personen nicht direkt im Schulumfeld angesteckt.

Um eine weitere Bewertung des Infektionsgeschehens an Schulen vornehmen zu können, wird das Ergebnis der aktuellen Reihentestung des Würzburger Röntgen-Gymnasiums abgewartet. Vor dem Hintergrund einer Infektionssituation, wie sie sich dort darstellt (Schüler, Lehrer sowie weitere symptomatische Verdachtspersonen), wird das Gesundheitsamt aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse hinsichtlich möglicher Infektionsketten über das weitere Vorgehen entscheiden.

Unterschiedliche Ausgangssituationen

Die zugrundeliegenden Infektionsgeschehen an den beiden genannten Würzburger Gymnasien sind unterschiedlich zu bewerten: Am Röntgen-Gymnasium sind neben den positiv getesteten Personen weitere Verdachtspersonen symptomatisch. Dies ist beim Wirsberg-Gymnasium nicht der Fall. Aufgrund dieser unterschiedlichen Situationen sind am Röntgen-Gymnasium weitergehende Infektionsketten mit weiteren positiven Corona-Fällen nicht auszuschließen.

Aktuell sind in drei Würzburger Gymnasien und sechs Berufs- bzw. Förderschulen einzelne Schüler und/oder Lehrkräfte Corona-positiv getestet worden. Aufgrund dessen wurden betroffene Klassen bzw. betroffene einzelne Kontaktpersonen umgehen in Quarantäne geschickt.

Änderungen am Corona-Testzentrum auf der Würzburger Talavera

Das Corona-Testzentrum von Stadt und Landkreis Würzburg ist von montags bis freitags von 12 bis 19 Uhr geöffnet. Das Testangebot an Samstagen entfällt ab sofort. Ab dem 16. September 2020 ist eine vorherige Terminvereinbarung zwingend erforderlich, telefonisch unter 0800 2019444, bzw. online unter www.testzentrum-wuerzburg.de. Jeweils von 17 bis 19 Uhr steht medizinisch geschultes Personal für Abstriche bei Kindern unter sieben Jahre bereit.

Mitzubringen sind Personalausweis, Reisepass oder ein anderes Ausweisdokument mit Foto und soweit vorhanden, die Krankenversicherungskarte.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Landratsamt Würzburg.

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