Der Zug setzte sich pünktlich um 11:55 Uhr in Bewegung und war mit insgesamt 153 angemeldeten Zuggruppen auf der Strecke unterwegs. Foto: Pascal Höfig
Fasching in Würzburg. Foto: Pascal Höfig

Würzburger Faschingszüge fallen 2021 aus

Eine vorzeitige Entscheidung ist offenbar gefallen: Laut Berichten der Main-Post werden die Würzburger Faschingszüge (Innenstadt und Heidingsfeld), sowie der „Sturm auf das Rathaus“ und der Kindermaskenzug in der Faschingssession 2020/21 ausfallen. Das gab Michael Zinnhobel, Zugmarschall der KaGe Elferrat gegenüber der Main-Post offiziell bekannt.

Kein Risiko eingehen

Aufgrund der Corona-Pandemie sind Großveranstaltungen vorerst bis zum Jahresende abgesagt und auch Faschingsveranstaltungen im Besonderen standen kürzlich schon zur Debatte. Gesundheitsminister Spahn bezeichnete eine Durchführung als höchst unwahrscheinlich und bedenklich. Somit wolle die Würzburger Karnevalsgesellschaft kein Risiko eingehen, dass der große Aufwand zur Vorbereitung letzten Endes vielleicht umsonst sein könnte, heißt es. Auch der gesundheitliche Aspekt spiele natürlich eine große Rolle.

Absage vieler Teilnehmer

Der Würzburger Faschingszug, der jährlich am Faschingssonntag stattfindet, gehört mit rund 150 bis 170 Gruppen und Musikkapellen zu einem der größten Umzüge Süddeutschlands und lockt jedes Jahr zehntausende von Zuschauern an die Straßenränder. Nach Aussagen des Zugmarschalls hätten auf Nachfrage viele Teilnehmer für 2021 bereits abgesagt, so die Main-Post. Die Absage sei aber kein Grund, traurig zu sein, man freue sich dafür umso mehr auf das übernächste Jahr heißt es.

Die Reuterstraße beim Hätzfelder Faschingsumzug. Foto: Pascal Höfig

Die Reuterstraße beim Hätzfelder Faschingsumzug. Foto: Pascal Höfig

Einsatz für kleinere Veranstaltungen

Für den Heidingsfelder Faschingszug im Gegensatz hätten bereits alle 20 Gruppen ihre Zusage gegeben, so die Main-Post. Dennoch werde auch dieser Zug, für dessen Organisation ebenfalls die KaGe Elferrat verantwortlich ist, nicht stattfinden. Es solle aber versucht werden, Veranstaltungen wie das „Narrenwiegen“ oder den „Weinbrunnen“ in Hätzfeld dennoch durchführen zu können, so die Main-Post.

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