Die Galeria Karstadt Kaufhof "Sport&Co." Filiale an der Juliuspromenade. Foto: Jacob Grimm
Die Galeria Karstadt Kaufhof "Sport&Co." Filiale an der Juliuspromenade. Foto: Jacob Grimm

Schließung der GKK-Filiale „Sport&Co.“ scheint beschlossen

Gerade erst hat sich die Aufregung in Würzburg um mögliche Filialschließungen von Galeria Karstadt Kaufhof in der Domstadt gelegt, da machen neue Gerüchte die Runde und sorgen für Wirbel. Zunächst hieß es noch, die beiden Filialen in der Schönbornstraße und Juliuspromenade (Galeria Karstadt Kaufhof Sport&Co.) würden von den 62 geplanten Schließungen verschont und der Innenstadt erhalten bleiben. Auch OB Christian Schuchardt zeigte sich erleichtert ob des Erhalts der Arbeitsplätze und des Einkaufserlebnisses für die Würzburger.

Plötzliche Kündigung vonseiten der GKK

Einem Bericht der Main-Post zufolge heißt es allerdings inzwischen, dass der Ableger „Sport&Co.“ der Warenhauskette nun doch von den Schließungen betroffen sein könnte. Als Grund werde demnach eine schriftliche Kündigung von Galeria Karstadt Kaufhof genannt, die der Vermieter des Gebäudes in der Juliuspromenade Ende Juli bekommen haben soll. Tobias Muth von der Immobilienverwaltung spricht gegenüber der Mainpost von einem überraschenden Vorgang. Auch nach der erfolgten Kündigung zum 31. Oktober 2020 habe es bisher keine weiteren Gespräche mit Galeria Karstadt Kaufhof gegeben, heißt es weiter.

Arbeitsplätze gesichert

Die Gewerkschaft ver.di wurde erst durch eine Anfrage der Main-Post zur möglichen Schließung von „Sport&Co.“ aufmerksam gemacht, heißt es. Die Arbeitnehmergewerkschaft könnte die Schließung im Zuge der Verhandlungen über die weitere Zukunft der Mitarbeiter inzwischen allerdings bestätigen. Es heißt, dass die Angestellten nicht entlassen werden sollen, sondern in die dann letzte Filiale in Würzburg, in der Schönbornstraße, umziehen werden. Bis zum Nachmittag stand keiner der Verantwortlichen von Galeria Kaufhof Karstadt unserer Redaktion für ein Statement zur Verfügung.

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