Hl. Kilian mit Mund-Nasen-Schutz. Foto: Katharina Kraus
Hl. Kilian mit Mund-Nasen-Schutz. Foto: Katharina Kraus

Abstandshinweis vs. Alkoholverbot? – Brückenheilige tragen Mund-Nasen-Schutz

Die Corona-Pandemie beherrscht nach wie vor unseren Alltag. An Maskenpflicht, Kontaktbeschränkung und Abstandsregelungen hat sich zwar fast jeder mittlerweile gewöhnt, doch die sommerlichen Temperaturen und der Drang, sich endlich wieder ungezwungen mit Freunden im Freien zu treffen, noch immer geschlossene Clubs und Veranstaltungsabsagen, lassen teilweise Leichtsinn aufkommen – auch bei uns in Würzburg.

Droht Alkoholverbot?

Vermehrt sind nun wieder große Gruppen an den Hotspots der Stadt anzutreffen. Alte Mainbrücke, Mainkai und Mainwiesen werden an schönen Sommertagen von Jung und Alt bevölkert – und oft fließt dabei natürlich auch Alkohol. Mit zunehmendem Alkoholkonsum wird allerdings weniger auf die Abstandsregelungen geachtet – so der Eindruck vieler Bürger und auch der Bayerischen Staatsregierung.

Partys und Müll auf den Mainwiesen

Wieder leicht steigende Infektionszahlen und diverse Vorkommnisse in anderen Städten führten nun dazu, dass in der jüngsten Kabinettssitzung über ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen diskutiert wurde. In Bamberg wurde ein solches zum Beispiel schon umgesetzt. Droht dies nun auch in Würzburg? Antwort auf diese Frage gibt es vermutlich am Nachmittag in einer Pressekonferenz der Stadt.

Appell an die Bürger

Um die Bürger also weiterhin zu sensibilisieren und auf das immer noch geltende und wichtige Abstandsgebot hinzuweisen, tragen die Brückenheiligen auf der Alten Mainbrücke nun auch Mund-Nasen-Schutz mit dem Schriftzug „Wir halten seit 295 Jahren Abstand!“.

Brückenheilige mit Mund-Nasen-Schutz. Fotos: Katharina Kraus

Brückenheilige mit Mund-Nasen-Schutz. Fotos: Katharina Kraus

Eine Aktion der Stadt, wie das Logo der Stadt Würzburg auf den gelben Stoffmasken vermuten lässt. Soll mit diesem Appell an die Brückenschöppler einem Alkoholverbot vorgebeugt werden? Oder droht Würzburg gar doch ein Verbot? Weitere Antworten und Infos zu der Aktion auf der Alten Mainbrücke gibt es vermutlich ebenfalls in der heutigen Pressekonferenz.

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