Polizei im Einsatz. Symbolfoto: Pascal Höfig
Polizei im Einsatz. Symbolfoto: Pascal Höfig

A 7: Schwerer Verkehrsunfall – Fahrer mit leichten Verletzungen

Gestern Mittag fuhr ein Lkw-Gespann auf der A 7 mit voller Wucht auf das Stauende im Bereich Estenfeld im Landkreis Würzburg auf. Das Führerhaus des Lkw wurde dabei total beschädigt. Lediglich eine kleine Blase im Bereich des Fahrersitzes rettete dem Fahrer das Leben.

Stauende übersehen: Auffahrunfall

Gegen 12.00 Uhr fuhr der Lkw mit Anhänger auf der A 7 in Richtung Kassel. Im Bereich der Baustelle, nahe Estenfeld, bildete sich ein Rückstau, so dass sich der Verkehr auf circa 10 km/h verlangsamte. Dieses Stauende erkannte der 52-jährige Lkw-Fahrer zu spät und fuhr mit voller Wucht auf einen rumänischen Sattelzug auf. Das Führerhaus des Lkw wurde dabei so stark beschädigt, dass erste Meldungen von Zeugen von einem eingeklemmten Fahrer berichteten. Wie durch ein Wunder konnte sich der Fahrer dann schließlich doch selber aus dem Führerhaus retten. Nur eine kleine „Blase“ im Bereich des Fahrersitzes rettete ihm sein Leben. Er wurde mit dem Hubschrauber in ein Würzburger Krankenhaus gebracht, wo er gegen 15.00 Uhr mit Schürfwunden und Prellungen wieder entlassen werden konnte.

Eine Stunde Vollsperrung der Autobahn

Die Autobahn musste in Richtung Kassel für eine Stunde total gesperrt werden, so dass ein ca. fünf Kilometer langer Stau entstand. Nach Öffnung eines Fahrstreifens dauerte es noch bis circa 15.30 Uhr, bis die Fahrbahn komplett fei war. Neben den Feuerwehren Unterpleichfeld, Kürnach, Rimpar und Estenfeld mit 38 Einsatzkräften waren noch die Autobahnmeisterei und ein Rettungshubschrauber im Einsatz.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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