Der Zugang zur Oase am Main ist offen (von links): Alexander Hamberger, Geschäftsführer H&M Gartengestaltung, Manuel Coelho, Techniker H&M Gartengestaltung, Werner Nied, Testamentsvollstrecker über den Nachlass von Frau Elisabeth Ehlers, Bürgermeister Martin Heilig, Dr. Helge Bert Grob, Gartenamtsleiter, Bernd Rausch, Projektleitung Gartenamt, Katharina Lampert, Gartenamt, bei der Eröffnung. Foto: Lorena Neeser
Der Zugang zur Oase am Main ist offen (von links): Alexander Hamberger, Geschäftsführer H&M Gartengestaltung, Manuel Coelho, Techniker H&M Gartengestaltung, Werner Nied, Testamentsvollstrecker über den Nachlass von Frau Elisabeth Ehlers, Bürgermeister Martin Heilig, Dr. Helge Bert Grob, Gartenamtsleiter, Bernd Rausch, Projektleitung Gartenamt, Katharina Lampert, Gartenamt, bei der Eröffnung. Foto: Lorena Neeser

Eine grüne Oase für Heidingsfeld

Zu einer grünen Oase am Rande von Heidingsfeld wurde in den vergangenen Monaten das ehemalige Lagergelände an der Seilerstraße umgewandelt. Wo früher Baustoffe gelagert oder gebrauchte Autos gehandelt wurden, können Spaziergänger heute den Blick auf den Main genießen.

Umwandlung von Lager- zu Erholungsfläche

„Hier hat die Natur Einzug gehalten“, erklärte Bürgermeister Martin Heilig, als er zusammen mit dem Leiter des Gartenamtes, Dr. Helge Bert Grob, den Bauzaun zur Anlage öffnete. Seit Anfang der 60er Jahre war die Fläche von mehreren Firmen als Lagerfläche genutzt worden. Der auf der Nordostseite unmittelbar vorbeifließende Main war nicht mehr wahrnehmbar.
Dieser unbefriedigende Zustand war der Eigentümerin der Fläche – Elisabeth Ehlers – ein Dorn im Auge. Ihr schwebte eine Natur- und Erholungsfläche mit einem klaren Bezug zum Main vor. In diesem Sinne ist nach ihrem Tode 2014 der Testamentsvollstrecker Werner Nied an die Stadt Würzburg herangetreten. Schnell einigte man sich auf einen Ankauf der Fläche zu einem symbolischen Kaufpreis – mit der Verpflichtung, die Fläche zu begrünen und mit Bäumen, Sträuchern und Sitzmöglichkeiten auszustatten.

Blick über den Main und Weinberge

Der große Reiz der Fläche ist, so Dr. Helge Bert Grob, die zentrale Lage der Fläche zwischen der Altstadt von Heidingsfeld und dem Main. Daher hat das Gartenamt auf dem Gelände zwei zentrale Sichtbeziehungen geschaffen: zum einen der Blick von der Stadtbefestigung in Richtung Südosten über das Areal und den Main hinweg bis zu den Weinbergen in Randersacker und zum anderen der Blick aus dem Areal über den Main bis zu den Weinbergen zu Füßen der Sieboldshöhe. Durch die Absenkung des Geländes sind rund 400 Kubikmeter zusätzlicher Retentionsraum für den Main entstanden.

Begrünung mit verschiedenen Baumarten

Das Grundgerüst der Anlage bilden jedoch die zahlreichen standortgerechten Baumpflanzungen, u.a. mit Erle, Silber-Weide, Zitter-Pappel, Ulme, Silber-Linde, Zerr-Eiche, Feld-Ahorn, Walnuss und Speierling. „Mit der Grünanlage Seilerstraße schafft das Gartenamt eine grüne Oase am Main für Mensch und Tier“, kommentierte Bürgermeister Heilig das Projekt.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Würzburg.

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