Symbolbild Waschmaschine. – Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Waschmaschine. – Foto: Pascal Höfig

Wie trockne ich Wäsche im Sommer am besten?

In einem Mehrpersonenhaushalt werden pro Woche durchschnittlich drei bis vier Maschinen Wäsche gewaschen. Diese großen Mengen zu trocknen, gestaltet sich oftmals als Herausforderung. Doch es muss kein Wäschetrockner sein, der sowohl in der Anschaffung als auch im Betrieb hohe Kosten verursacht. Nachfolgend kommen die drei besten Tipps, wie die Wäsche im Sommer am besten getrocknet wird.

1. Wäschespinne

Die Wäschespinne eignet sich perfekt, um die Wäsche im Sommer im Garten oder sonstigem Außenbereich zu trocknen. Mit einem stabilen Standfuß wird sie meist im Boden verankert. Sie besteht aus einem robusten Rohr, von dem mehrere Arme abgehen, zwischen denen in einigen Reihen die Wäscheleine gespannt ist. Die Kapazität beläuft sich, wenn die Tragarme ausgeklappt sind, auf bis zu 60 Meter Trockenlänge. Sie eignen sich somit für mehrere Wäscheladungen und auch große Wäschestücke wie Bettwäsche. Pro Waschdurchgang werden ungefähr zehn Meter benötigt. Bei den Wäschespinnen bietet Toom ein umfangreiches Sortiment. Sie punkten mit einem mühelosen Öffnen dank Easy-Lift-System, einem einfachen Schließen ohne Bücken und einem automatischen Leineneinzug. Die Wäschespinnen werden inklusive Bodenhülse zum Einbetonieren geliefert.

2. Wäscheständer

Auch der Wäscheständer ist eine umweltfreundliche Alternative zum Trockner. Darauf kann nasse Wäsche schonend und energiesparend getrocknet werden. Er eignet sich gut für den Balkon oder die Terrasse. Bei Nichtbenutzung lässt sich der Wäscheständer durch Zusammenklappen platzsparend verstauen. Hier kann jedoch, anders als bei der Wäschespinne, nur eine geringere Menge getrocknet werden. Große Wäschestücke wie Badetücher oder Bettlaken finden schwer Platz.

3. Wäscheleine

Eine einfache Möglichkeit, die Wäsche im Sommer draußen zu trocknen, bietet zudem die Leine. Sie kann aus gedrehter Sisalfaser oder dem reiß- und wetterfesten und UV-beständigen Polyethylen gefertigt sein. Es gibt die Leine in verschiedenen Längen, beispielsweise 30 oder 60 Meter, sodass viele Kleidungsstücke darauf Platz finden. Sie kann beispielsweise zwischen zwei Bäumen gespannt werden. Bei allen Varianten gilt: Wenn mehr Abstand zwischen den Kleidungsstücken gelassen wird, trocknen sie schneller, da die Luft gut zirkulieren kann.

Sommer in Würzburg – Tipps bei heißen Temperaturen

Es gibt viele Gründe, die Wäsche nicht in der Wohnung oder einem Wäschetrockner, sondern im Freien umweltfreundlich und preiswert zu trocknen. Im Sommer dauert dies nicht lange, aber auch bei kühlerem Wetter und etwas Wind geht es schnell. Wäsche, die draußen getrocknet wird, ist weich und riecht wunderbar. Im Innenbereich würde die Luftfeuchtigkeit ansteigen, was mit einem erhöhten Schimmelrisiko einhergeht. Zudem dauert das Trocknen hier länger. Ein leicht sonniger Platz eignet sich besser zum Trocknen als ein schattiger Ort. Dabei gilt es jedoch, zu intensive direkte Sonneneinstrahlung zu meiden, um ein Ausbleichen der Wäsche zu verhindern. Sie sollte nicht unter Bäumen hängen.

Zusammenfassung

Das Trocknen der Wäsche im Freien hat den Vorteil, dass sie schnell trocknet und es ist zudem viel ökologischer und günstiger als mit einem Trockner. Von der Wäschespinne über den Wäscheständer bis hin zur Wäscheleine gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wäschespinnen punkten durch ein robustes Material und eine komfortable Handhabung. Der Wäscheständer eignet sich gut für den Balkon. Auch die klassische Wäscheleine ist nach wie vor bei vielen beliebt.

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