Der Sonnenmonat Juli bringt ein Hoch an Sonnenstunden mit sich! Foto: Dominik Ziegler
Der Sonnenmonat Juli bringt ein Hoch an Sonnenstunden mit sich! Foto: Dominik Ziegler

Sonnenmonat Juli: Wie viel Leistung bringt eine Solaranlage?

Der Sonnenmonat Juli ist da! Gerade jetzt lohnt sich eine Photovoltaikanlage auf dem Dach so richtig, denn man kann durch die große Sonneneinstrahlung noch mehr eigenen Strom produzieren. Ein zusätzlicher Speicher ermöglicht es, den Strom auch zu nutzen, wenn die Sonne einmal nicht lacht. Die überschüssige Energie kann man anschließend ins Netz einspeisen lassen. Wie sieht das eigentlich konkret aus? Wie viel kann man tatsächlich produzieren?

Energie speichern

Mit einer durchschnittlichen PV-Anlage (circa 9,9 Kilowatt Peak Leistung) mit Südausrichtung könnte man bei 255 Sonnenstunden im Juli ungefähr 1.300 bis 1.500 Kilowattstunden erzeugen. Das entspricht, bei einem durchschnittlichen Kilowattstunden-Preis von 0,30 Euro, einem Wert von 450 Euro allein im Juli. Ein vierköpfiger Haushalt braucht etwa 4.000 Kilowattstunden im Jahr, also 333 Kilowattstunden im Monat. Heißt, man produziert in einem Monat wie Juli 1.300 bis 1.500 Kilowattstunden und braucht selbst etwa nur 333 Kilowattstunden.

Vorteile eines Energiespeichers

Ohne Speicher kann man ungefähr 30 Prozent der erzeugten Energie selbst verbrauchen. Hat man jedoch einen Speicher, kann man zwischen 60 und 70 Prozent der erzeugten Energie nutzen. Ohne Speicher vergibt man letztlich die Energie der Sonnenstunden, da man zu dieser Zeit meist nicht zu Hause ist und somit den produzierten Strom nicht verbraucht. Mit Speicher kann man die tagsüber produzierte Energie sichern und dann verbrauchen, wenn sie benötigt ist.

Mit Photovoltaikanlagen produziert man eigenen Strom. Foto: Fotolia / WVV

Mit Solarzellen auf dem Dach produziert man eigenen Ökostrom. Foto: WVV

Überschüssige = überflüssige Energie?

Doch was passiert mit den übrigen 30 bis 40 Prozent der auf dem Dach gewonnenen Energie? Hier kommt das Stromnetz ins Spiel: Für eine Vergütung von 9,1 Cent pro Kilowattstunde kann man überschüssige Energie durch die WVV ins Stromnetz einspeisen lassen. Darüber werden andere Haushalte versorgt. Daher ist überschüssig produzierte Energie keinesfalls überflüssig, sondern im Gegenteil: Man profitiert mehrfach! Zurück zum Rechenbeispiel: Verbraucht man im Juli zum Beispiel 333 von erzeugten 1.400 Kilowattstunden, bleiben 1.067 Kilowattstunden übrig. Lässt man die nun über die WVV ins Stromnetz speisen, erhält man eine Vergütung von etwa 97 Euro!

Vorteile einer eigenen Photovoltaikanlage

Jeder kann seinen Teil zur Energiewende beitragen. Zum Beispiel durch die Einrichtung einer Photovoltaikanlage: Die Öko-Bilanz der Solarenergie ist deutlich besser als die von fossiler Energie. Außerdem wird das Stromnetz enorm entlastet, da der Strom zumindest anteilig dort verbraucht wird, wo er entsteht. Natürlich wird durch eine eigene PV-Anlage die Stromrechnung auch deutlich kleiner und man erhält Vergütungen für das Einspeisen der Solarenergie ins öffentliche Netz. Ein weiterer Pluspunkt ist der geringe Verschleiß einer Photovoltaikanlage. Sie hat eine Lebensdauer von 20 bis 25 Jahren. Des Weiteren steigert sie den Wert jeder ausgerüsteten Immobilie.

Tipp für alle, die schon auf E-Mobilität setzen: Besitzer einer PV-Anlage können sich eine Stromtankstelle für ihr Elektroauto zulegen, um das Fahrzeug zu laden. Das geht dank Speicher zu jeder beliebigen Tages- oder Nachtzeit.

Zuhause per Solarstrom aufladen? Kein Problem! Foto: Pascal Höfig

Zu Hause per Solarstrom aufladen? Kein Problem! Foto: Pascal Höfig

Über die WVV

Die WVV bietet als nachhaltiger Energieversorger eine Vielzahl an Energieprodukten und Services im Bereich energienaher Dienstleistungen an. Mit Projekten wie der Bürgerbeteiligung an Photovoltaikanlagen, E-Mobilität, Ökostromtarifen und Lösungen für die eigene Solaranlage auf dem Dach setzt sich die WVV für die Energiewende in der Region ein und hilft den Menschen, nachhaltiger zu leben.

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