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Die Wasserschutzpolizei. Foto: Pascal Höfig
Die Wasserschutzpolizei. Foto: Pascal Höfig

Wasserschutzpolizei beendet „schwimmende Veranstaltung“

Die Würzburger Polizei wurde am Mittwoch auf eine für den Nachmittag geplante Veranstaltung auf dem Main aufmerksam. Auf diversen Kanälen wurden Musikdarbietungen beworben, welche nach Vorstellung der Initiatoren von einem Hausboot aus das Publikum am Mainufer unterhalten sollten.

Veranstaltung nicht genehmigt

Trotz Verständnis für den Wunsch nach Wiederaufleben von Musikdarbietungen, musste die beworbene Veranstaltung im Vorfeld untersagt werden. In der angedachten Form hätte es sich nach schifffahrtsrechtlichen Bestimmungen um eine Wassersportveranstaltung gehandelt. Hierfür wäre eine Erlaubnis erforderlich gewesen. Den Veranstaltern wurde dies im Vorfeld sowohl schriftlich durch das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt in Schweinfurt und nochmals am Veranstaltungstag durch Beamte der Wasserschutzpolizeigruppe der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt persönlich übermittelt.

Ferner war die Art und Weise der Durchführung auch aus Gründen des Infektionsschutzes nicht genehmigungsfähig. Der erwartete Personenkreis des Publikums am Mainufer wäre durch die Veranstalter nicht steuerbar gewesen.

Dennoch stattgefunden

Entgegen aller vorangegangener Verbotshinweise wurde durch eine Bootsstreife der Wasserschutzpolizei gegen 20.30 Uhr die angekündigte Veranstaltung, ausgehend von einem Hausboot auf Höhe des Willy-Brandt-Kais, festgestellt. Die Fortführung wurde untersagt und in der Folge wurden diverse Ordnungswidrigkeitenverfahren nach den wasser- und schifffahrtsrechtlichen Vorschriften sowie dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet. Diese werden den Verfolgungsbehörden zur Prüfung vorgelegt.

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Beamte der Wasserschutzpolizei durchlaufen eine mehrjährige spezialisierte Ausbildung. Ihre Zuständigkeit erstreckt sich über 153 km der Bundeswasserstraße von Faulbach/Main bis Gerlachshausen bei Schwarzach/Main. Neben den schifffahrtsrechtlichen Belangen, sind diese Beamten in den Bestimmungen des gesamten Umwelt- und Abfallrechts spezialisiert.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.
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