Wer kennt Chris & Lea? Foto: Marc Schmidt
Wer kennt Chris & Lea? Foto: Marc Schmidt

Liebesschloss zum Jahrestag: Pärchen gefunden!

Liebesschlösser findet man an den Brüstungen entlang des Mains reichlich – doch wer steckt eigentlich hinter den Gravuren? Wir wollten es im Januar genauer wissen und haben einen Aufruf gestartet, um Chris und Lea zu finden. Nun, ein halbes Jahr später, haben sich die beiden bei der Redaktion gemeldet. Wie steht es nach all den Jahren um das Paar?

Ersten Hochzeitstag gefeiert

Auf dem Schloss ist der 3. Februar 2012 als Jahrestag eingraviert und auch acht Jahre später sind Lea und Chris noch immer zusammen. „Naja…wir beide haben gestern unseren ersten Hochzeitstag gefeiert“, teilt uns Lea mit. Gratulation! „Ich bin ganz schön erschrocken, als ich vor einem halben Jahr beim Scrollen durch meinen Facebook-Feed dieses Bild entdeckt habe. Denn das Schloss kenn‘ ich nur zu gut.“

Um anonym zu bleiben, haben sich die beiden damals nicht gemeldet. „Wir fanden euren Artikel auf jeden Fall sehr amüsant und haben uns gefreut, unser Schloss mal wieder zu sehen“, so das Pärchen. Wir freuen uns, dass die beiden ihr Glück gefunden haben und wünschen ihnen weiterhin alles Gute!

Schloss als Beweis der Liebe

Ursprünglich kommt der Brauch aus Italien, vermutlich aus Florenz, um genauer zu sein. Studenten hängten zum Abschluss ein Vorhängeschloss an das Gitter der „Ponte Vecchio“, später wurde dieser Brauch von Verliebten übernommen. Bekannt wurde der Brauch dann schließlich aus einem Roman und der Verfilmung von  „Drei Meter über dem Himmel“ des Schriftstellers „Federico Moccia“: Hier schwören sich die Protagonisten ewige Liebe, befestigen ein Schloss an einer Brücke und werfen den Schlüssel in den Fluss. Heute sind an nahezu  jeder größeren Brücke und auch an Uferbrüstungen Liebesschlösser zu beobachten. Meisten tragen diese noch eine Gravur mit den Namen der Liebenden sowie ein Datum – so wie an unserem Beispiel.

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