Linienbus. Symbolfoto: Pascal Höfig
Linienbus. Symbolfoto: Pascal Höfig

Nächtliche Unfallfahrt mit Omnibus: Würzburger Polizei ermittelt

Bei dem illegalen „Ausflug“ mit einem Omnibus über mehr als 100 Kilometer ist eine Gruppe junger Personen am Mittwochmorgen im Würzburger Landkreis verunfallt und hat Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro an einem Wohnhaus und dem Bus verursacht. Die Würzburger Polizei ermittelt und bittet weitere Geschädigte, sich zu melden.

Omnibus unerlaubt gestartet

Ein Zeuge hatte gegen 05.00 Uhr auf einem Parkplatz an der Dreikronenstraße festgestellt, dass ein weiß grüner Linien-Gelenk-Bus an der hinteren linken Seite massiv beschädigt war und die Würzburger Polizei verständigt. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Ermittlungen stellte sich schnell heraus, dass offenbar eine Gruppe junger Personen den Bus gegen Mitternacht unerlaubt geöffnet und gestartet hatte. Die Tatverdächtigen waren nach derzeitigem Stand der Ermittlungen mit dem Omnibus durch die Würzburger Innenstadt und dann über die Gemeinde Zell am Main und den südlichen Landkreis Würzburg bis nach Böttigheim gefahren.

Wohnhaus beschädigt

Dort kam es offenbar zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Wohnhaus und der Bus selbst beschädigt wurden. Allein der Schaden an dem Haus wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Die Beschuldigten fuhren anschließend zurück nach Würzburg und parkten den Bus wieder auf demselben Parkplatz, bevor sie sich aus dem Staub machten.

Zeugen gesucht

Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt hat bereits mehrere Beschuldigte und auch Zeugen ermittelt und Strafverfahren wegen unbefugtem Gebrauch eines Kraftwagens, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Unerlaubtem Entfernen vom Unfallort eingeleitet.

Zeugen und weitere Geschädigte werden gebeten, sich unter Tel. 0931/457-2230 bei der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt zu melden.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidium Unterfranken.

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