Leckere Cocktails, Spitzenweine & alkoholfreie Getränke. Foto: Pascal Höfig
Perfektes Ambiente für die Gartenparty. Foto: Pascal Höfig

Gartenparty im Sommer: Hilfreiche Tipps und Tricks

Ob Geburtstag, Polterabend, Hochzeitstag oder einfach so – der Garten ist die ideale Location für ein nettes Beisammensein und ausgelassene Stunden im Sonnenschein. Damit die Gartenparty zu einem vollen Erfolg wird, gilt es einige Dinge zu beachten.

1. Die Location vorbereiten

Einen Tisch und ein paar Stühle im Garten aufstellen und schon geht die Party los. Das stimmt so nicht ganz! Denn bei einer Feier im Garten gibt es so einige Dinge zu beachten. Wer eine Gartenparty veranstalten möchte, muss sich zunächst überlegen, wie viele Gäste kommen und wo diese sitzen. Stehen genügend Sitzmöglichkeiten zur Verfügung oder werden noch mehr gebraucht? Zusätzlich zu Tisch und Stuhl bieten Loungemöbel eine gemütliche Atmosphäre und laden zu Gesprächen in kleineren Gruppen ein. Um ausreichend Platz zu haben, ist es wichtig, den Garten aufzuräumen und etwaige Gartengeräte sicher zu verstauen. So lässt sich die Grünfläche optimal nutzen und für das Fest vorbereiten. Eine Gartenparty zeichnet sich natürlich dadurch aus, dass sie im Freien stattfindet. So schön das im Sommer auch ist, so groß ist dennoch die Gefahr, dass das Wetter einen Strich durch die Rechnung macht. Deshalb gilt es, die Location bestmöglich vor Wind und Wetter zu schützen. Hier würde sich ein praktischer Faltpavillon wunderbar eignen. Dieser ist schnell aufgebaut und schützt zumindest vor leichtem Regen. Allgemein ist es ratsam, einen Plan B bereitzuhalten, sollte ein starkes Gewitter oder ähnliches aufziehen.

2. Deko & Beleuchtung

Damit die Location gut aussieht, ist die richtige Deko und Beleuchtung gefragt. Es braucht nicht viel aufwendige und teure Deko. Ein nettes Ambiente schafft man ebenso schnell mit diversen DIY-Deko-Artikeln. Es besteht die Option, die Party unter ein bestimmtes Motto zu stellen. Dann lässt sich die Deko einfach danach ausrichten und aus dem Garten wird so ein Party-Paradies. Die Beleuchtung ist vor allem dann wichtig, wenn die Feier erst am Abend stattfindet beziehungsweise sie bis in die Abendstunden geplant ist. Damit stellt der Gastgeber sicher, dass…

  •  … sich die Gäste untereinander noch sehen.
  • … die Gäste den Weg zum Essen und zur Toilette ohne Stolpergefahr finden.

Außerdem sorgen kleine Leuchten, Kerzen und Lichterketten für eine gemütliche Atmosphäre. Solarlampen und Gartenfackeln sind ebenfalls sehr beliebt. Letztere muss man jedoch immer genauestens beobachten, da offenes Feuer stets eine Gefahr darstellt. Blumen, Luftballons und Girlanden je nach Anlass runden die Gartendeko ab.

3. Sonnen- und Insektenschutz

Eine Location kann noch so schön sein, sitzen die Gäste untertags jedoch in der prallen Sonne und werden von lästigen Insekten gequält, bedeutet das Minuspunkte für die Party. Als Gastgeber ist es daher wichtig, für ausreichend Sonnen- und Insektenschutz zu sorgen. Der erste Schritt: Tisch und Stühle so platzieren, dass diese sich größtenteils im Schatten befinden. Für genügend Schatten sorgt man beispielsweise mit Sonnenschirmen und Sonnensegeln. Bäume schützen ebenso gut vor den brennenden Sonnenstrahlen. Ein guter Gastgeber hält außerdem immer Sonnencreme für sich selbst und die Gäste bereit. Gegen Abend verschwindet dann zwar die Sonne, dafür hat man aber vermehrt mit Insekten zu kämpfen. Hier helfen Duftkerzen und Anti-Mückensprays. Ein weiterer guter Insektenschutz sind mit Gewürznelken gepickte Zitronenhälften. Diese vertreiben nicht nur die kleinen Quälgeister, sondern verbreiten zudem einen angenehm frischen Duft.

4. Essen & Trinken für die Gartenparty

Welche Art der Verpflegung man als Gastgeber serviert, hängt sehr stark von den Vorlieben der Gäste ab. Hier ist es wichtig, schon vorab mit ihnen zu kommunizieren und folgende Fragen abzuklären:

  • Kommen Kinder?
  • Gibt es Vegetarier oder Veganer?
  • Hat jemand eine Allergie oder Unverträglichkeit?

Kennt der Gastgeber die individuellen Bedürfnisse, gilt es sich zu entscheiden, was wie serviert werden soll. Die Klassiker der Gartenparty sind Grillen und Buffet. Beides lässt sich ideal miteinander kombinieren. Der Grill liefert frisches Fleisch, Fisch, Gemüse und Co. und das Buffet sorgt für Beilagen, Salate und Dips. Wer sich für ein Buffet entscheidet, hat die Möglichkeit, die Gäste miteinzubinden und sie darum zu bitten, etwas mitzubringen. In diesem Fall sollte man sich jedoch unbedingt absprechen. Nicht, dass man am Ende fünf Schüsseln Kartoffelsalat hat, den keiner essen will. Kleinere leichte Mahlzeiten kommen an heißen Sommertagen meist besser an als üppige Speisen. Von einem deftigen 3-Gänge-Menü ist daher abzuraten. Egal, wofür man sich entscheidet, ein Dessert und kleine Knabbereien gehören in jedem Fall dazu. Damit die Gäste nicht verdursten, ist es wichtig, für ein ausgewogenes Getränkeangebot zu sorgen. Wer es möglichst allen recht machen möchte, sorgt für eine Balance zwischen alkoholhaltigen und alkoholfreien Erfrischungen. Ein besonderes Highlight sind selbst gemachte Limonaden. Auch Bowle oder Cocktails lassen sich schnell selbst mixen. Der Vorteil: Diese schmecken mit und ohne Alkohol gut. Wer mit den Essensvorbereitungen überfordert ist, kann auch zu einem Caterer greifen, welcher einem diese Last abnimmt. So spart man sich einiges an Zeit und ist bei der Feier selbst entspannter.

Fazit für die Gartenparty

Eine Gartenparty macht sehr viel Spaß und ist der ideale Treffpunkt im Sommer. Doch eine solche Feier muss gut geplant sein. Die Location mit all ihren Facetten und die Verköstigung der Gäste stehen dabei an erster Stelle. Befolgt man diese Tipps, steht dem erfolgreichen Fest nichts mehr im Weg!

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