Symbolbild Wohnen. Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Wohnen. Foto: Pascal Höfig

Wohnatlas: So viel kostet eine Eigentumswohnung in Würzburg

Mietpreise steigen und auch Eigentumswohnraum wird teurer: Bundesweit sind Kaufpreise für Eigentumswohnungen um ca. 10% gestiegen – so die Bilanz des „Postbank Wohnatlas 2020“. Was bedeutet das regional für Würzburg? Allgemein wurde es 2019 in Franken teurer, was den Kauf von Wohnungen betrifft, doch es gibt auch Ausnahmen.

Fast 10 % teurer als im Vorjahr

Als Bezirkshauptstadt bleibt Würzburg die teuerste Stadt Unterfrankens, zumindest in Bezug auf den Wohnraum: 3.299 € zahlte man hier letztes Jahr durchschnittlich für einen Quadratmeter Wohnfläche. 2018 waren es noch 3.007 € – ein Anstieg von 9,7 %, so der Wohnatlas. Eine Wohnung mit einer Größe von 70 Quadratmetern kostete hiernach im Jahre 2019 durchschnittlich 230.930 € und damit rund 20.000 € mehr als im Vorjahr, im Landkreis sind es 2019 bei einem Quadratmeterpreis von 2.671 € nur 186.970 € bei gleichbleibender Größe. Auch hier ist Wohnraum teurer geworden, denn im Jahr 2018 lag der Kaufpreis pro Quadratmeter im Landkreis Würzburg noch bei 2.432 € – auch hier ein Anstieg von etwa 9,8 %.

Die Mietpreise sind in Würzburg mit 10,43 € pro Quadratmeter ebenfalls verhältnismäßig hoch, so kostet eine Wohnung mit etwa 70 Quadratmetern umgerechnet 730 € Miete. Zum Vergleich: In der Stadt Schweinfurt sind es 7,37 € pro Quadratmeter und im Landkreis Würzburg nur durchschnittlich 8,26 €.

Franken allgemein unter dem Durchschnitt

Allgemein liegt die Region Franken mit durchschnittlich 2.335 € pro Quadratmeter noch unter dem bundesweiten Durchschnitt von 2.454 €, so ein Bericht von inFranken.de. Gesalzene Preise gibt es nach wie vor im Süden Bayerns: Allen voran mit der Stadt München als bundesweiter Vorreiter in Sachen Immobilienkaufpreisen (8.078,77 € pro Quadratmeter), befinden sich hier auch die teuersten Landkreise: Umgerechnet 6.127,15 € zahlt man beispielsweise im Landkreis Miesbach für einen Quadratmeter Wohnfläche, 6.079,85 € in Starnberg und 4.472,57 € in Erding. Teurer wird es nur in Nordfriesland in Schleswig-Holstein mit umgerechnet 6.452,41 € pro Quadratmeter.

Kaufpreise vereinzelt sogar gesunken

Wie der Wohnatlas der Postbank zeigt, steigen in Unterfranken die Kaufpreise aber nicht nur: In den Landkreisen Miltenberg und Rhön-Grabfeld ist der durchschnittliche Preis für eine Eigentumswohnung sogar gesunken. In Miltenberg lag der durchschnittliche Preis pro Quadratmeter 2018 noch bei 2.123 €, 2019 zahlte man nur noch 2.008 € – ein Minus von 1,66%. Noch weniger wurde es in Rhön-Grabfeld, denn hier sind die Preise sogar um 2.63 % gesunken.

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