Der Traum vom eigenen Haus in Würzburg. Foto: Pascal Höfig
Der Traum vom eigenen Haus in Würzburg. Foto: Pascal Höfig

Der Traum vom Haus – Das zahlen Würzburger fürs Eigenheim

Wer träumt nicht vom eigenen Haus, einem Heim zum Wohlfühlen für die ganze Familie? Kaum jemand bedenkt jedoch, dass auch ein Haus ohne laufende Mietzahlungen nicht zu unterschätzen ist.

Nebenkosten nicht zu vergessen

Natürlich amortisieren sich die Kosten für ein Haus innerhalb der nächsten Jahre, aber man sollte bei seinem Traum vom Eigenheim die Realität nicht außer Acht lassen. Nebenkosten und die Grundsteuer fallen auch an, wenn man sich ein Fertighaus nach Maß bauen lässt. Bevor das Fertighaus schlüsselfertig oder in Ausbaustufe auf dem idyllisch gelegenen Grundstück aufgestellt wird, gilt es, eine nicht unerhebliche Zahl von Nebenkosten zu leisten. Grunderwerbssteuer, Notarkosten und die Maklergebühren schlagen bereits zu Buche, bevor man überhaupt einen Fuß in sein Traumhaus à la Fertighaus gesetzt hat.

Kostenplanung ohne Überraschungen

Ein großer Teil der Nebenkosten fällt auf die eigentliche Erschließung des Grundstücks. Damit ist der Anschluss an Strom, Wasser, Kanalisation und Gas gesichert, außerdem braucht es Gehwege, Beleuchtung und eine Straße, um das neue Traumhaus überhaupt zu erreichen. In einem Neubaugebiet kann dieser Posten zwischen 5.000 bis 7.000 Euro liegen. Dann geht es hurtig weiter mit Versicherungen für den Schutz von Haus und Eigentum. Auch hier sollte man sich eingehend beraten lassen, welche Versicherung für das neu gebaute Haus sinnvoll ist.

Vorausschauend planen

Ein Vergleich bietet sich an, um bei laufenden Kosten für das Haus zu sparen. Versicherungen sind ein gutes Beispiel, wie vorausschauend der Hausbau geplant werden muss. Es reicht nicht, ein Haus zu besitzen, wenn der Garten keine Erholungsoase ist oder man Außenanlagen wie Carport oder Swimmingpool nicht bereits frühzeitig in der Grobplanung berücksichtigt. Die Pflasterarbeiten für den Zugang zum Haus sind ein weiterer Posten auf der Zahlungsliste, welche mitunter höher liegen als vor Beginn der Traumhausplanung absehbar war.

Nachhaltig bauen & sparen

Energiebewusstsein sollte inzwischen jeder Bauherr besitzen. So gilt es auch zu überlegen, ob die Anschaffung einer Photovoltaikanlage oder einer Fußbodenheizung das Budget sprengt, aber langfristig betrachtet die laufenden Strom- und Energiekosten senkt. Auch hier ist es sinnvoll, abzuwägen, wie man in den nächsten Jahren und Jahrzehnten wohnen möchte.
Gleiches gilt für barrierefreies Bauen und Wohnen. Wer rechtzeitig ans spätere Alter denkt, kann dies in der Hausplanung von Beginn an berücksichtigen und spart im Rentenalter teure oder aufwändige Umbauten, welche erneut ins Geld gehen würden.

Laufende Kosten fürs Haus kalkulieren

Nach dem Einzug hofft man auf ruhigere Zeiten, was die offenen Rechnungen betrifft. Aber öffentliche Kosten wie Straßenreinigung, Abfall und Wasser sind Fixposten für jeden neuen Hausbesitzer. Dazu kommen neben den Versicherungen noch die Ausgaben für die Heizung und deren Wartung, Strom und Gas sowie den Schornsteinfeger. Bei den monatlichen Nebenkosten kann man einiges sparen, vorausgesetzt, man hat bereits im Voraus an Sparmaßnahmen gedacht. Energieeffizienz ist kein Schlagwort, sondern spart effektiv Heizkosten. Durch die Eigenproduktion und Einspeisung von Strom über die hauseigene Photovoltaikanlage ist die Ersparnis zwar nicht monatlich spürbar, aber über das Jahr gerechnet lohnt sich die Investition zweifelsohne. Sofern die Möglichkeit besteht, sollte man immer wieder einen Kostenvergleich zwischen den einzelnen Anbietern machen.

- ANZEIGE -