#fridaysforfuture-Streik in Würzburg. Foto: Pascal Höfig
#fridaysforfuture-Streik in Würzburg. Foto: Pascal Höfig

Fridays for Future: So geht’s jetzt weiter während Corona-Krise

Zuletzt wurde es etwas stiller um die Bewegung Fridays for Future, die hauptsächlich aus Schülern und Studenten besteht. Doch jetzt sind die Aktivisten wieder da! Am Freitag ab 11 Uhr fand eine Kundgebung auf den Mainwiesen statt. Angesichts dessen wurde im Voraus ein Interview mit den zwei Gründungsmitgliedern Josefine Feiler und Benedikt Schürzinger geführt.

Etwas aus der Krise gelernt?

Schürzinger ist der Meinung, dass das System in Deutschland viel zu schwach sei. Man brauche ein ökologischeres System. Er meint, das erkenne man unter anderem daran, „dass wir keine Arbeiter hatten, die den Spargel ernten, weil diese Arbeit bei uns so einen niedrigen Stellenwert hat.“

Das ganze Interview der Main-Post

Feiler sieht die Globalisierung als Grund für die Verbreitung der Corona-Krise. Man hätte aufgrund der Pandemie gemerkt, dass man auf Hilfe von Außen angewiesen sei.

Änderungen bei FFF?

Die beiden sind sich einig darüber, dass die Unterstützung durch Schüler gesunken ist. Teilweise hätten Schüler negativ auf die Werbung für Klimastreiks reagiert, berichtet Schürzinger.

Die Forderungen von FFF

Fridays for Future gaben im Herbst 2019 eine Liste mit Forderungen an die Stadt für Würzburg. Diese betreffen vor allem die öffentliche Verwaltung sowie ÖPNV und Mobilität insgesamt. Einige Beispiele: Keine innerdeutschen Dienstflüge, Umstellung der Kfz-Flotte auf emissionsfreie Fahrzeuge, Tempo 30 im Stadtgebiet und Tempo 10 in der Innenstadt sowie mehr Fahrradstraßen.

Wie geht’s nach den Lockerungen nun weiter? Was geschah während der Ausgangssperre und Kontaktverbote? Das ganze Interview findet man bei der Main-Post: „Nach langer Corona-Pause: So kommt Fridays For Future zurück„.

Dieser Beitrag beruht auf einem Artikel von Main-Post Redaktionsmitglied Tim Eisenberger. 

- ANZEIGE -