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Die neue Uniform der Bayerischen Polizei. Foto: Pascal Höfig
Die neue Uniform der Bayerischen Polizei. Foto: Pascal Höfig

Entführung vor Schulgebäude – „Schlechter Scherz“ löst Polizeieinsatz aus

WÜRZBURG/LINDLEINSMÜHLE. Im Bereich der Wolfskeel-Realschule fuhr am Freitag, gegen 13:00 Uhr, ein PKW vor. Ein Schüler wartete am Straßenrand. Ein PKW fährt in diesem Moment vor den Schüler. Aus diesem sprangen zwei männliche Personen, welche zumindest mit einem Mund-Nase-Schutz ausgestattet waren, zogen dem Schüler eine Haube über den Kopf und zogen diesen in den PKW. Anschließend „flüchtete“ der PKW mit quietschenden
Reifen von der Örtlichkeit. Mehrere Zeugen beobachteten die Situation und informierten die Polizei über die Schulleitung.

Polizei initiiert Fahndungsmaßnahmen

Da eine Straftat zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden Fahndungsmaßnahmen durch die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt initiiert. Im Laufe der Sachverhaltsaufnahme vor Ort meldete sich der „entführte“ Schüler bei der Schulleitung und gab an, dass sich ein Verwandter einen „Scherz“ erlaubt habe und es ihm gut gehe. Dies wurde durch die Polizei überprüft. In diesem Rahmen konnten auch die „Entführer“ und der genutzte PKW angetroffen werden.
Die „Laienschauspieler“ erwartet nun die Auferlegung der Einsatzkosten. Weiterhin wird ein bußgeldbewehrter Verstoß geprüft.

Warnung vor solchen „Scherzen“

Die Polizei bittet von derartigen „Scherzen“ Abstand zu nehmen. In jedem Falle sollte die Polizei bei „außergewöhnlichen“ Handlungen im öffentlichen Raum (z.B. Verwendung von waffenähnlichen Requisiten oder Sportgegenständen, gespielte Entführungen, usw.) zuvor kontaktiert werden, um sich beraten zu lassen und Folgeeinsätze zu vermeiden.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.
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