Nach einer Corona-Auszeit gibt es wieder Brückenschoppen auf der Alten Mainbrücke. Foto: Katharina Kraus
Nach einer Corona-Auszeit gibt es wieder Brückenschoppen auf der Alten Mainbrücke. Foto: Katharina Kraus

Es gibt wieder Brückenschoppen!

Freunde des fränkischen Weins – es gibt ihn endlich wieder: Den Würzburger Brückenschoppen! Am späten Nachmittag wurde das Konzept der Betreiber von der Stadt genehmigt, wie Amelie Frank vom MainWein Bistro unserer Redaktion mitteilt. Ab sofort gibt es die Möglichkeit, sich auf der Alten Mainbrücke ein Gläschen Wein zu gönnen, allerdings mit einigen Änderungen und Einschränkungen. Wie bereits berichtet, musste zunächst ein Konzept erarbeitet werden, mit dem Hygiene- und Verkehrsregelungen zu vereinbaren sind.

Es gibt wieder Brückenschoppen! Foto: Katharina Kraus

Es gibt wieder Brückenschoppen! Foto: Katharina Kraus

An Stehtischen bedient

Von dynamisch zu statisch: Am Fenster wird es vorerst keinen Schoppen mehr geben, stattdessen werden auf der Südseite der Alten Mainbrücke insgesamt 35 Stehtische im Abstand von 2,50 m zueinander aufgestellt. Weingenießer müssen sich hier zuerst selbstständig an einen der Tische begeben, anschließend werden sie dort bedient. „Wir bitten hierbei unsere Gäste um Geduld, da unsere Mitarbeiter für jede Bestellung zwischen Tisch und Laden pendeln“, so Amelie Frank. Ohne einen Tisch wird kein Schoppen ausgegeben, außerdem gelten die gastronomischen Regelungen der Bayerischen Regierung – so dürfen nur maximal vier Menschen aus zwei Haushalten gleichzeitig an einem Tisch befinden und ab 20 Uhr ist Schluss.

Auch auf der alten Mainbrücke gelten die Gastronomie-Regeln der Bayerischen Regierung. Foto: Katharina Kraus

Auch auf der alten Mainbrücke gelten die Gastronomie-Regeln der Bayerischen Regierung. Foto: Katharina Kraus

Genügend Platz für Radfahrer & Fußgänger

Das heißt auch, dass eine Maskenpflicht für Kellner und Gäste außerhalb des Tisches herrscht und Kontaktdaten erfasst werden. Möglich ist dieses Konzept durch eine eingerichtete Sondernutzungsfläche, durch die die Tische auf dem Gehweg wie ein „Biergarten“ behandelt werden. Der Mittelweg sowie der nördliche Gehsteig bieten genügend Platz für Radfahrer und Fußgänger. Wie die Main-Post berichtet werden die Regelungen, insbesondere was den Abstand betrifft, durch den kommunalen Ordnungsdienst sowie den Brückenwächter kontrolliert. Das Konzept werde diese Woche erstmal beobachtet, anschließend werde man die Situation neu beurteilen, heißt es bei der Main-Post.

Amelie Frank freut sich trotz des Aufwandes, wieder Brückenschoppen anbieten zu können. Schon kurz nach der Genehmigung der Stadt wurden die ersten Tische aufgestellt und auch schon erste Gäste mit fränkischem Wein versorgt.

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