Sicherheitskontrolle am Flughafen. Symbolfoto: Pascal Höfig
Flughafen. Symbolfoto: Pascal Höfig

Flugverspätung? So macht man am Flughafen das Beste daraus!

Jede Flugverspätung ist ein doppeltes Ärgernis. Einerseits geht mit einem verspäteten Flug das Risiko einher, einen Anschlussflug oder wichtigen Termin zu verpassen. Andererseits muss mehr Zeit am Flughafen verbracht werden, als den meisten Menschen lieb ist. Das Jahr 2020 hat sich bereits zum schlimmsten Jahr für Flugreisende entwickelt. Noch nie wurden mehr Flüge abgesagt oder waren verspätet. Hier gibt es Tipps, was man gegen den Ärger und mit der Extrazeit unternehmen könnte, wenn mal wieder „Delayed“ oder „Verspätet“ auf der Anzeigetafel steht.

Tipp 1: Fluggastrechte kennen

Die Extrazeit nutzen, um sich zum Thema Fluggastrechte zu informieren. Viele Reisende wissen nicht: Wer mehr als drei Stunden auf den Flug warten muss, dem steht laut EU-Recht eine Entschädigung in Höhe von 250 bis 600 Euro zu. Leider versuchen einige Airlines, die Rechtslage als unklar darzustellen und machen den Entschädigungsprozess unnötig kompliziert. Einfach und schnell kann man mit Flightright seine Rechte durchsetzen. Der Inkasso-Dienst Flightright stellt die Ansprüche bei der Air­line und kümmert sich schlimmstenfalls vor Gericht um die Durchsetzung der Fluggastrechte, falls die Fluggesellschaft versucht, die Forderungen abzublocken.

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Flight­right ist seit 2010 aktiv und zählt zu den erfahrensten Flug­gast­rechte-Portalen dieser Art. In der Vergangenheit hat der Inkasso-Dienst bereits viele höchst­richterliche Gerichts­entscheidungen erwirkt. Für den Dienst werden zwischen 23 und 52 Prozent von der Entschädigungssumme fällig, je nachdem, wie kompliziert die Durch­setzung des Entschädigung­sanspruchs war. Lässt sich keine Entschädigung erwirken, ist der Service von Flightright komplett kostenlos. Übrigens: Eine Entschädigung winkt nicht nur für den aktuellen Flug. Auch für verspätete Flüge aus den letzten drei Jahren können noch Ansprüche geltend gemacht werden. Bis Ende 2020 kann man also noch eine Entschädigung für Flüge aus dem Jahr 2017 verlangen.

Tipp 2: Extrazeit extraschön nutzen

Wenn man von einer Flugverspätung betroffen ist, muss man nicht zwingend mit den restlichen Passagieren direkt am Gate warten. Man kann sich eine Leckerei in einem hochwertigen Restaurant am Flughafen gönnen oder die Zeit in einer exklusiven Lounge verbringen. Dank der Entschädigung werden die Kosten dafür abgefedert.

Tipp 3: Ungeahntes entdecken

Heutzutage haben viele Flughäfen mehr zu bieten als Duty-Free und Fast Food. Hier zwei Beispiele: Im Hong Kong International Airport kann man Golf spielen, einen Aufenthalt im Wellnessbereich genießen oder einen Film im IMAX-Kino anschauen. Im Hamad International Airport (Katar) warten ein Schwimmbad und ein Squashcourt auf den Besuch. Wer weiß, was der aktuelle Airport zu bieten hat?

Tipp 4: Sportlich aktiv werden

Den Flug verbringt man sitzend – warum also auch die Wartezeit? Eine Flugverspätung kann man nutzen, um sich sportlich zu betätigen. Wenn man in der Nähe des Gates bleiben möchte, sind folgende Übungen unauffällig und effektiv:

  • Ausfallschritte (idealerweise auf einer flachen Rolltreppe)
  • Wandsitz (trainiert Beine und Gesäß)
  • Gepäck tragen statt es zu rollen (achten Sie auf eine aufrechte Haltung)

Falls man mehr Zeit hat und den Kreislauf richtig in Schwung bringen möchte, kann man ein Workout im Flughafen-Fitnessstudio einlegen. Viele Airports haben inzwischen integrierte Gyms.

Fazit: Extrazeit nutzen & Fluggastrechte einfordern

Eine Flugverspätung ist ärgerlich, aber sie muss sich nicht nach verschwendeter Zeit und verschenktem Geld anfühlen. Mann sollte das Beste aus der Extrazeit machen und auf seine Fluggastrechte pochen, um eine Entschädigung zu erhalten.

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