Würzburger Freizeitunternehmen in der Krise. Foto: Silvia Gralla
Würzburger Freizeitunternehmen in der Krise. Foto: Silvia Gralla

Corona-Krise: Wie steht’s um Würzburger Freizeitunternehmen?

Ob Bouldern, Lasertag oder Escape Rooms: Freizeitunternehmen müssen aktuell erstmal geschlossen bleiben. Sie haben nun mit den finanziellen Folgen zu kämpfen. Durch Maßnahmen wie beispielsweise Gutscheinverkäufe versuchen sich die Unternehmen über Wasser zu halten. Die Ungewissheit darüber, wann sie wieder eröffnen dürfen macht es allerdings schwer. Auch die Würzburger Freizeitunternehmen müssen Maßnahmen umsetzen, um die Krise zu überstehen.

Unterstützung durch Gutscheine

Nur wenige können ihr Angebot so umbauen, dass man es auch von zuhause aus nutzen kann. Um wenigstens ein paar Einnahmen zu generieren, setzen nun viele Unternehmen auf Gutscheine. Diese können die Kunden online bestellen und so die Geschäfte etwas unterstützen.

Statements von Würzburger Unternehmen

Daneben greifen viele auch auf staatliche Hilfe, in Form von Kurzarbeit, zurück. Diese umfasst allerdings nur die Festangestellten. Dabei beschäftigen ein Großteil der Freizeitunternehmen vor allem Minijobber.

Droht die Insolvenz?

Trotz staatlicher Hilfe und alternativer Angebote wie der Gutscheinverkauf wird es für viele knapp. Aus einer Pressemitteilung des Verbands Deutscher Freizeitparks und Freizeitunternehmen e.V. geht hervor, dass rund 40 Prozent ihrer Mitgliedsunternehmen die Insolvenz droht aufgrund der Corona-Pandemie. Gerade auch Freizeitunternehmen, welche saisonbedingt arbeiten, trifft es hart. Denn selbst wenn es zu Lockerungen kommt, müssen sie trotzdem auf die nächste Saison warten. Ob sie die Krise überstehen werden, kommt auf die mittelfristige Zukunft an. Es ist also erst mal abzuwarten, wie es nach der Wiedereröffnung für die Unternehmen läuft und vor allem, wann sie denn wieder eröffnen dürfen.

Angebot zum Heimliefer-Service umgebaut

„Eine Truhe ist das Spiel“, so Wolfgang Schöll. Er und sein Bruder Michael bieten ihre Escape Games jetzt auch für zuhause an. Die beiden Brüder sind die Betreiber der Schwarzlichtfabrik, des Pit-Pat Wonderlands und seit letztem Jahr führen sie auch das erste Escape Boat Deutschlands. Die Games werden jetzt in eine Kiste gepackt. „Und alles steht unter dem Motto Heimliefer-Service“, sagt Schöll. Nach der Krise wollen sie den Service vielleicht sogar weiterführen. Auch andere Freizeitunternehmen aus Würzburg mussten sich auf die Krise einstellen. Die Redaktion der Main-Post hat mit einigen Inhabern gesprochen. Die aufschlussreichen Statements gibt’s im Artikel „Corona: Wie Würzburger Freizeitunternehmen mit der Krise umgehen“.

Dieser Beitrag beruht auf einem Artikel der Main-Post Redakteurin Sophia Scheder.

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