Gesichtsvisiere aus dem 3D-Drucker: Die Shield Community spendet Masken für Einzelhändler in Würzburg. Foto: Shield Community/ Patrick Wötzel
Gesichtsvisiere aus dem 3D-Drucker: Die Shield Community spendet Masken für Einzelhändler in Würzburg. Foto: Shield Community/ Patrick Wötzel

„Shield Community“ stellt Einzelhändlern 200 Gesichtsvisiere zur Verfügung

Bevor Anfang der kommenden Woche Einzelhandelsgeschäfte mit einer Verkaufsfläche bis zu 800 Quadratmetern wieder öffnen dürfen, stehen die Inhaber vor der Herausforderung, Abstand und geforderte Hygienemaßnahmen für Angestellte und Kunden umzusetzen. Helfen können dabei unter anderem die Gesichtsvisiere, die von der Würzburger „Shield Community“ seit einigen Wochen ehrenamtlich für Ärzte, Apotheker und Pflegepersonal hergestellt werden.

Gesichtsvisiere als Spende

„Für kleine inhabergeführte Geschäfte kann zum Beispiel die Anschaffung von Plexiglas-Scheiben für den Kassenbereich nach der mehrwöchigen Schließung zur finanziellen Herausforderung werden. Deshalb möchten wir Geschäftsinhabern, die sich das nicht leisten können, unsere Gesichtsvisiere kostenlos oder gegen eine kleine Spende zur Verfügung stellen“, sagt Wolfram Weinhold, Initiator und Koordinator der „Shield Community“.

Gesichtsvisiere aus dem 3D-Drucker. Fotos: Shield Community

Gesichtsvisiere aus dem 3D-Drucker. Fotos: Shield Community

Bestellung bis Donnerstag 24.00 Uhr

Zur Verfügung stehen 200 sogenannte „Face Shields“, die aus im 3D-Drucker hergestellten Stirnhalterungen und den eigentlichen Visieren bestehen, die aus handelsüblichen Overhead-Folien zurechtgeschnitten werden. Interessierte Einzelhändler können bis Donnerstag, den 23.04 um 24:00 Uhr per E-Mail an die Adresse ShieldCommunity@gmx.de Gesichtsvisiere bestellen. Am Samstag, den 25.04, werden die bestellten Visiere in einer Tour durch die Innenstadt von der „Shield Community“ direkt an die Geschäfte geliefert.

Über das Projekt

Das gemeinnützige Projekt „Shield Community“ aus Würzburg ist Teil des bundesweiten Netzwerks „Maker versus Virus“. Rund 150 Menschen sind ehrenamtlich rund um die Uhr mit der Produktion und der Verteilung von Gesichtsvisieren beschäftigt. Zu den dankbaren Abnehmern gehören unter anderem der Ärztliche Kreisverband Würzburg, die Pflegeeinrichtungen der Arche gGmbH und der Katastrophenschutz des Landkreises Würzburg.

Zertifiziertes Medizinprodukt

Bei den Gesichtsvisieren aus dem 3D-Drucker handelt es sich nicht um zertifizierte Medizinprodukte, sie können aber für Ärzte, Apotheker, Pflegepersonal, Friseure und Angestellte im Einzelhandel Teil der persönlichen Schutzausrüstung sein. Unterstützt wird das Projekt unter anderem von der Stadt Würzburg, sowie der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt. Im Internet sind Informationen über die Initiative unter „shieldcommunity.de“ zu finden.

Artikel beruht auf eine Pressemitteilung der Shield Community Würzburg

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