Symbolbild Bus. Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Bus. Foto: Pascal Höfig

Mundschutzgebot in Bahn und Bussen – Sonderfahrplan verlängert

Wie der VVM und die WVV in einer Presseinformation mitteilen, empfehlen die bayerischen Verkehrsverbünde dringend das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und appellieren an alle Fahrgäste, die bekannten Hygienevorschriften zu beachten. Um dichte Fahrgastansammlungen zu den Hauptverkehrszeiten möglichst zu vermeiden, sollten Arbeitgeber und Arbeitnehmer weiterhin flexible Arbeitszeiten anbieten und nutzen, heißt es weiter.

Mund-Nasen-Schutz empfohlen

Die in den kommenden Wochen zu erwartende Zunahme der Fahrgastzahlen erfordere zusätzliche Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus. Zum vorbeugenden Infektionsschutz der Fahrgäste und des Fahrpersonals empfehle auch der Verkehrsverbund Mainfranken (VVM) in Abstimmung mit dem bayerischen Verkehrsministerium ab sofort das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in allen Bussen und Bahnen, so die Pressemitteilung. Auch die WVV folge diesen Empfehlungen.

Halstuch und selbstgenähter Schutz reichen

„Schützen Sie sich und andere und tragen Sie eine Abdeckung für Mund und Nase, gerne auch selbstgenäht oder in Form eines Halstuches, wenn Sie mit Bus, Bahn oder Straßenbahn unterwegs sind.“, so der VVM-Geschäftsführer Ulrich Fröhlich in einer Pressemitteilung. „Weiterhin wichtig bleibt die Einhaltung der Hygieneregeln. Da in den kommenden Wochen mit steigenden Fahrgastzahlen zu rechnen ist, sollten Fahrgäste prüfen, ob insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten ggf. auch eine frühere oder spätere Fahrt möglich ist.“

Auch Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer betont: „Die Gesundheit steht an erster Stelle – sowohl für die Fahrgäste als auch für das Personal im Öffentlichen Nahverkehr. Ich appelliere deswegen an alle, die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind: Tragen Sie bitte einen Mund-Nasen-Schutz. Wenn alle eine Maske tragen, sind damit auch alle geschützt. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie und zur langsamen Rückkehr zur Normalität.“

Maßnahmen zur Nutzung

Trotz dichtem Fahrplantakt kann insbesondere im morgendlichen Berufsverkehr nicht in allen Situationen ein Abstand von mindestens 1,50 Meter sichergestellt sein. Verbunde mit Fahrgastzählungen würden die Situation in den Fahrzeugen laufend beobachtet, heißt es in einer Pressemitteilung der WVV. Was muss jeder einzelne Fahrgast beachten, um der Corona-Erkrankungswelle bestmöglich zu begegnen? Die WVV und der VVM empfehlen:

  • Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes! Denn auch Menschen, die unwissentlich infiziert sind und keine Symptome aufweisen, sind mit Mund-Nasen-Schutz weniger ansteckend.
  • Abstand halten! Früher oder später als sonst üblich fahren, wenn sich die Möglichkeit bietet. Außerdem soll auf ausreichenden Abstand zu aus- oder einsteigenden Fahrgästen geachtet werden und ein Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen vermieden werden. Das Nutzen von Bus und Straßenbahn ohne Fahrrad, E-Scooter etc. schafft außerdem Platz für andere Fahrgäste. Man sollte auch alle Einstiege nutzen (ausgenommen vordere Tür beim Omnibus) und darauf geachtet werden, sich gleichmäßig im Fahrzeug zu verteilen.
  • Beachtung der Hygieneregeln! Hände waschen, wann immer dies nötig und möglich ist. Husten- und Nießetikette beachten: Bitte in die Ellenbeuge husten bzw. nießen! Das gilt auch, wenn ein Mund-Nasen-Schutz getragen wird. Vermieden werden sollte außerdem das Berühren des eigenen Gesichtes mit den Händen.

In Summe tragen alle Maßnahmen dazu bei, dass Busse und Bahnen auch in diesen Zeiten sicher nutzbar bleiben.

Sonderfahrplan bleibt bestehen

Wie die WVV mitteilt, behält der zum 30.03.20 eingeführte Sonderfahrplan für Omnibusse und Straßenbahnen aufgrund der Aufrechterhaltung der Kontaktsperre und des ruhenden Schulbetriebs ihre Gültigkeit. Die städtischen Straßenbahn- und Buslinien fahren weiterhin Montag bis Freitag nach Samstags-Fahrplan, ergänzt durch zusätzliche Fahrten in den Morgenstunden auf der Straßenbahnlinie 5 sowie auf neun Omnibuslinien (10, 12, 13, 16, 21, 24, 26, 27, 33). Samstag und Sonntag gibt es vorerst keine Änderungen.

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