Gebotszeichen Atemschutzmaske. Foto: Pascal Höfig/ Jessica Hänse
Gebotszeichen Atemschutzmaske. Foto: Pascal Höfig / Jessica Hänse

Coronavirus: Schutz durch Desinfektionsmittel und Atemschutzmasken

Das Coronavirus ist aktuell eine der größten Gefahren, denn schon beim Einkaufen oder auch einem Gespräch mit dem Nachbarn kann man sich mit dem potenziell tödlichen Virus anstecken. Das muss man verhindern, indem man sich richtig schützt. Zwei Wege sind dabei die richtige Lösung, wenn man nicht zuhause bleiben kann: Eine Atemschutzmaske sowie Desinfektionsmittel. Wir zeigen, weshalb man auf keines von beiden verzichten sollte.

Atemschutzmaske – Schutz für einen selbst & andere

Der Covid-19-Erreger wird per Tröpfcheninfektion übertragen. Das heißt durch Niesen, Spucken oder Husten. Selbst, wenn man in ein Taschentuch niest, ist man noch nicht sicher, denn die feinen Partikel könnten sich im kompletten Raum verteilen. Genau deshalb kommt eine Atemschutzmaske zum Einsatz, welche in vielen Ländern bereits Pflicht ist. Die Maske ist sowohl ein Schutz für einen selbst als auch andere Personen. Zunächst muss erwähnt werden, dass es die Masken in drei unterschiedlichen Klassen gibt: FFP-1, FFP-2 und FFP-3. Je höher die Zahl am Ende, desto effektiver schützt die Atemmaske vor dem Erreger. FFP-1-Masken sind meist für Bauarbeiter gedacht, denn jene schützen vor ungiftigen Staub wie Zement, Gips, Mauerwerk oder Kalkstein.

Für medizinisches Personal: FFP-3-Maske

Aber auch Lebensmittelstaub, landwirtschaftlicher Staub oder Holzstaub werden dadurch herausgefiltert. Das Coronavirus ist hingegen zu fein und kann beinah unbehindert durchdringen. Deshalb wird mindestens die Leistung einer FFP-2-Atemmaske empfohlen. Sie schützt nicht nur vor allem, wovor einen auch die FFP-1-Maske bewahrt, sondern auch vor gesundheitsschädlichem Rauch, giftigem Staub oder festen sowie flüssigen gesundheitsschädlichen Aerosolen.

Würzburger Virologe zum Thema Masken

Die Filterstärke liegt bei rund 94 Prozent bei Partikeln mit einer Größe von bis zu 0,6 Mikrometern. Den höchsten Schutz bietet eine FFP-3-Maske. Sie hilft effektiv gegen Krankheitserreger, so auch dem Coronavirus. Zugleich filtert sie aber auch krebserregende Stoffe, radioaktive Partikel oder Partikel von Asbest sowie Dieselruß heraus. Die Filterleistung liegt bei rund 99 Prozent.

Atemschutzmaske immer tragen!

Eine Atemschutzmaske sollte man jederzeit tragen. Auch, wenn man nur kurz die Post aus dem Briefkasten holt, ist eine Gesichtsmaske Pflicht. Der Hauptgrund ist, dass man sich und vor allem andere so vor einer Ansteckung schützt. Immerhin können Viren, welche beim Husten oder Niesen ausgestoßen werden, sich über Meter hinweg verteilen. Das heißt, selbst, wenn man nicht in direkter Nähe zu einer hustenden oder niesenden Person steht, könnten die Viren bis zu einem kommen.

Uniklinikum: Feuerwehr-Atemmasken schützen OP-Teams

Die Maske dient besonders zum Schutz von anderen Personen. Man stelle sich vor, man habe sich bereits mit dem Virus infiziert und weiß es nicht. Man könnte unbeabsichtigt immer mehr Menschen infizieren. Trägt man aber eine Atemschutzmaske, bleiben die Viren bei einem selbst. Die schlussendliche Frage bleibt, welche Atemschutzmaske man sich zulegen sollte. Es wird empfohlen, dafür im Atemschutzmasken Test vorbeizuschauen, denn hier werden die besten Modelle aufgeführt. Sind keine Atemschutzmasken vorhanden, schafft eine provisorische Maske aus Stoff vorerst Abhilfe.

Desinfektionsmittel: Ein weiterer Schritt

Neben einer Atemschutzmaske sollte man sich auch Desinfektionsmittel zulegen. Ist bekannt, dass sich die meisten Menschen nicht aufgrund des direkten Kontakts mit dem Virus infizieren, sondern weil sich das Virus auf den Händen befindet, welche anschließend das Gesicht berühren? Das ist eine große Gefahr, denn aus Gewohnheit reibt man sich die Augen, kratzt sich im Gesicht oder berührt es irgendwie anderweitig. Kam man vorher mit dem Coronavirus in Kontakt, verteilt man es jetzt über das Gesicht. Spielend leicht dringt es nun über Augen, Nase und Mund in den Organismus ein. Genau das sollen Desinfektionsmittel verhindern. Wichtig generell: Nur für den eigenen tatsächlichen Bedarf kaufen und nicht auf Masse und Vorrat.

Gesamtpaket empfohlen

Deren Aufgabe ist simpel, denn Desinfektionsmittel töten alle Erreger, Viren, Bakterien und Pilze ab. Was man dafür tun muss? Eine geringe Menge des Desinfektionsmittels in die Hände geben und großzügig und umfangreich verteilen. Noch kurz einwirken lassen und rund 99,9 Prozent aller Viren wurden abgetötet. Praktisch ist, dass es Desinfektionsmittel auch für Flächen, Gegenstände oder sogar die Wäsche gibt. Es wird das Gesamtpaket empfohlen, denn so kann man sich rundherum schützen. Aber auch jetzt ist die Frage, welches Desinfektionsmittel wirklich sinnvoll ist und keinerlei Wirkung zeigt. Im Desinfektionsmittel Test wurden die bekanntesten Produkte genau unter die Lupe genommen und die Angebote, welche einen wirkungsvoll vor dem Coronavirus schützen können, präsentiert.

Wichtiger Schutz

Natürlich gibt es noch wesentlich mehr Schutzmaßnahmen, wie das Tragen von Einmal-Handschuhen oder die komplette Selbst-Isolation. Es wird aber eine Atemschutzmaske sowie Desinfektionsmittel empfohlen. Gerade Menschen, die zum Beispiel wegen der Arbeit nicht zuhause bleiben können, finden hierdurch bestenfalls zusätzlichen Schutz. Man sollte darauf achten, dass man sich die richtigen Modelle zulegt. Dank der Tests wird man mit Sicherheit die passenden Produkte finden.

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