Anruf. Symbolfoto: Pascal Höfig
Anruf. Symbolfoto: Pascal Höfig

Hilfenummern für Opfer häuslicher Gewalt

Durch die Ausgangsbeschränkung in Bayern verbringt man nun die meiste Zeit zu Hause. Und das gilt für die ganze Familie. Was für manche nur anstrengend ist, kann für andere lebensgefährlich sein. Kinderschützer sorgen sich nun um die Folgen. Die Dunkelziffern von sexuellem Missbrauch, seelischer und körperlicher Gewalt in Familien sind hoch. Doch wer ist nun die Anlaufstelle von Betroffenen Kindern, wenn Einrichtungen wie Schulen, Kitas und Kindergärten geschlossen sind? Es betrifft vor allem Kinder von Suchtkranken oder Menschen mit anderen psychischen Störungen. Der Appell lautet: Verantwortung für Kinder übernehmen und bei Verdacht auf häusliche Gewalt reagieren!

Telefonische Hilfe

Bei aufkommenden Zweifel am Wohl eines Kindes in der Umgebung, soll man seine Sorgen dem Jugendamt mitteilen. Das geht auch anonym. Bei Verdacht auf eine Straftat, ist zudem die Polizei zu verständigen. Junge Menschen finden telefonisch am Jugend- und Kindertelefon, des Nummer gegen Kummer e.V, Trost und Unterstützung. Für Erziehende gibt es Beratungsgespräche am  Elterntelefon. Aber auch bei Anzeichen auf Gewalt gegenüber einem anderen Familienmitglied muss gehandelt werden. Ist man selbst Opfer häuslicher Gewalt, gibt es beispielsweise den Frauennotruf Wildwasser Würzburg e.V oder diverse Frauenhäuser, welche einem Unterstützung und Hilfe anbieten.

Hier sind die wichtigsten Hilfenummern für Opfer häuslicher Gewalt aufgeführt:

Nicht wegsehen

In diesen schwierigen Zeiten müssen alle zusammenhalten. Dazu gehört auch, auf seine Mitmenschen zu achten. Niemand sollte sich allein gelassen fühlen! Man sollte sich gegenseitig unterstützen und nicht einfach wegsehen. Es ist nur ein Griff zum Hörer, doch er kann vieles bewirken!

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