Polizei im Einsatz. Foto: Pascal Höfig
Polizei im Einsatz. Foto: Pascal Höfig

Warnung vor falschen Johanniter-Spendensammlern

Aufgrund der besonderen Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus hat die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. bis auf Weiteres ihre Werbemaßnahmen zu Fördermitgliedschaften eingestellt. Aus aktuellem Anlass warnen die Johanniter vor Betrügern, die sich als Johanniter ausgeben.

Generell nie Barspenden

„Leider passiert es immer wieder, dass falsche Spendensammler versuchen, mit unserem Namen Menschen reinzulegen“, berichtet Ralph Knüttel, Vorstandsmitglied der Johanniter in Unterfranken, enttäuscht. „Die Johanniter bitten grundsätzlich nicht um Barspenden, weder am Telefon, an der Haustür oder auf der Straße“, sagt Knüttel weiter. „Lassen Sie sich bei zweifelhaften Bittstellern unbedingt den Dienstausweis zeigen oder fragen Sie bei uns unter der Rufnummer 0931 79628-99 nach.“

Wie erkenne ich seriöse Hilfsorganisationen?

Die Mitarbeiter der Johanniter führen einen Dienstausweis, tragen Dienstkleidung, dürfen kein Bargeld, Schecks oder Sachspenden annehmen und führen das Informationsgespräch zur Werbung seriös und aufrichtig. Im Anschluss daran erhalten Fördermitglieder Informationsmaterial. Wer Fragen zur Mitgliedschaft bei den Johannitern hat, kann sich unter der Rufnummer 0800 0 465 465 (gebührenfrei) informieren. Derzeit sind keine Johanniter im Raum Unterfranken unterwegs.

Über die Johanniter-Unfall-Hilfe

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. ist mit mehr als 23.000 Beschäftigten, rund 40.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und 1,25 Millionen Fördermitgliedern eine der größten Hilfsorganisationen in Deutschland und zugleich ein großes Unternehmen der Sozialwirtschaft. Die Johanniter engagieren sich in den Bereichen Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, Betreuung und Pflege von alten und kranken Menschen, Fahrdienst für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Hospizarbeit und anderen Hilfeleistungen im karitativen Bereich sowie in der humanitären Hilfe im Ausland.

Artikel beruht auf eine Pressemitteilung der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. 

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