Per Telefon oder persönlich einfach beraten lassen. Foto: Pascal Höfig
Per Mail oder Telefon sollte man vorher wichtige Dinge genau klären. Foto: Pascal Höfig

Checkliste für Corona-Hilfe: Was klärt man im Voraus mit Hilfebedürftigen ab?

Gastbeitrag von Kai Dunkel.

Hilfe, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung sind in diesen Tagen der Corona-Krise besonders wichtig. Bevor aber dem Nachbarn, Bekannten, Freund oder auch Fremden geholfen wird, sollte im Vorfeld einiges abgeklärt sein – und zwar klar und eindeutig! Am besten ist es, wenn Helfer und der, der Hilfe braucht, sich kennen. Etwa aus dem Sportverein oder dem gleichen Mietshaus. In manchen Fällen sind es Freunde oder Bekannte. Im Vorfeld gilt es dann, am besten per E-Mail oder telefonisch, die Bestellungen oder Botengänge zu besprechen. Persönlicher Kontakt sollte unbedingt vermieden werden.

Einkaufszettel digital oder telefonisch mitteilen

Genauso sollten keine Einkaufszettel geschrieben und weitergereicht oder Einkaufskörbe vor die Tür gestellt werden. So entstehen gar nicht erst Möglichkeiten einer Infizierung mit dem Coronavirus. Auch Geld sollte, wenn möglich nicht bar weitergegeben werden, sondern am besten per Onlinebanking / PayPal an den Helfer überweisen werden. Der wiederum bezahlt im Geschäft am besten ebenfalls bargeldlos. Wenn möglich sollte der Kassenbeleg nicht mitgenommen, sondern mit dem Handy fotografiert und dann an den Hilfsbedürftigen weitergeschickt werden.

Tipps für Menschen mit psychischen Problemen in Isolation

Bevor es zum Einkaufen geht, gilt wie immer: Hände waschen. Im Supermarkt oder anderen Geschäften ist mindestens zwei Meter Abstand zu anderen Einkäufern sowie Personal zu halten. Auch Gespräche – und seien es nur kurze Nachfragen – sollten, wenn möglich, ganz vermieden werden. Außerdem sollte so wenig wie möglich angefasst werden. Das gilt auch für Lebensmittel. Am besten der Helfer trägt Einweghandschuhe, die er nach dem Einkauf ordnungsgemäß entsorgt. Insbesondere an der Kasse solltest du auf den Mindestabstand von eineinhalb Metern achten und das Kassenband möglichst nicht berühren. Nur so kannst du eine Übertragung des Coronavirus vermeiden.

Einkäufe & Pakete ohne persönlichen Kontakt abstellen

Prinzipiell sollten sich alle Beteiligten die Hände waschen, nachdem sie etwas berührt haben, das mit dem Virus in Kontakt gekommen sein könnte. Regelmäßiges Händewaschen ist sowohl für Helfer als auch die Hilfsbedürftigen wichtig. Die Ablieferung der Einkäufe muss ebenfalls „kontaktlos“ erfolgen. Am besten, man stellt die Einkäufe vor die Tür des Empfängers, entfernt sich und informiert den Hilfsbedürftigen umgehend, dass seine Lieferung vor der Tür wartet. Die Einkäufe sollten dann schnell in die Wohnung oder das Haus geholt werden. Tüten gehören anschließend gleich in den Müll.

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Auch für Botengänge gilt: Päckchen, Pakete oder ähnliches schnell und vor allem ohne persönlichen Kontakt vor der Tür deponieren beziehungsweise ins Haus oder die Wohnung holen. Wichtig nach allen Handlungen für alle Beteiligten: Hände gründlich mit Seife und Wasser waschen und, wenn möglich, desinfizieren.

#CoronaCare – Würzburg hilft sich

Die Corona-Pandemie schränkt zunehmend den Alltag der Menschen in Würzburg ein. Wir möchten die Möglichkeit für eine moderierte Plattform bieten, um Hilfesuchende und Helferinnen und Helfer zu vernetzen. Hilfesuchende sind vor allem gefährdete Gruppen wie Senioren, bei denen auch alltägliche Aufgaben mit einem Ansteckungs-Risiko verbunden sind oder Menschen in Quarantäne.

Helfende können alle Würzburgerinnen und Würzburger, Studierende & Co. sein, die Nachbarschaftshilfe und Betreuung anbieten wollen und keine Infektionsgefahr für die Hilfsbedürftigen bergen.

Dafür haben wir eine Facebook-Gruppe „#CoronaCare Würzburg hilft sich„, um Hilfe zu kommunizieren und die relevanten Informationen zu verbreiten. Mehr als 3.500 Leute sind bereits beigetreten. Sei auch Du dabei!


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