Festnahme. Symbolfoto: Pascal Höfig
Festnahme. Symbolfoto: Pascal Höfig

Streit unter Freunden eskaliert – Ermittlungen wegen versuchten Totschlags

Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Würzburg ermitteln gegen einen 19-Jährigen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags. Bereits am vorletzten Wochenende soll er seinen ein Jahr jüngeren Freund bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt haben. Der Beschuldigte sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.

Handgreiflicher Streit

Die jungen Männer hatten sich in der Nacht zum Sonntag, den 15. März 2020, gemeinsam auf einer Feier im Stadtgebiet Gemünden aufgehalten und dabei offenbar auch dem Alkohol zugesprochen. Sie gerieten aus bislang noch unbekannten Gründen in Streit, der letztlich handgreiflich endete. Nach vorliegenden Ermittlungserkenntnissen soll der 19-Jährige seinen Kontrahenten zwischen 00.30 Uhr und 01.00 Uhr derart mit der Armbeuge gewürgt haben, dass er einige Zeit lang sein Bewusstsein verlor. Glücklicherweise zog sich der Geschädigte keine schwerwiegenden Verletzungen zu.

Erst am Abend des darauffolgenden Tages wurde der Vorfall bei der Polizeistation Gemünden bekannt. Die weiteren Ermittlungen übernahm in der Folge die Kriminalpolizei Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft.

Untersuchungshaftbefehl erlassen

Nachdem sich der Tatverdacht gegen den 19-Jährigen erhärtet hatte, erwirkte die Staatsanwaltschaft am vergangenen Donnerstag einen Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags. Der Beschuldigte aus dem Landkreis Main-Spessart wurde am Freitag verhaftet, dem Ermittlungsrichter vorgeführt und anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Wer am vorletzten Wochenende die Auseinandersetzung in der Obertorstraße in Gemünden beobachtet hat, wird dringend gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 mit der Kripo Würzburg in Verbindung zu setzen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidium Unterfranken.

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