Polizeikontrolle. Symbolfoto: Pascal Höfig
Polizeikontrolle. Symbolfoto: Pascal Höfig

Polizei überwacht Ausgangsbeschränkungen

Seit Mitternacht gilt in Bayern die vorläufige Ausgangsbeschränkung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. Die unterfränkische Polizei ist mit starken Kräften im Einsatz, um Kontrollen durchzuführen und ihren Beitrag zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus zu leisten.

Bereits rund 100 Einsätze durch Corona

Seit Freitagnachmittag ist es zu rund 100 Einsätzen mit Bezug zum Coronavirus bzw. der Ausgangsbeschränkung gekommen. Bereits ab Freitagnachmittag hatte die unterfränkische Polizei nach dem Eingang von Hinweisen in ganz Unterfranken immer wieder Personengruppen beispielsweise auf Spielplätzen oder Parkplätzen angetroffen und zahlreiche Platzverweise ausgesprochen.

Beschränkungen: Überwachung und Kontrolle

Seit Mitternacht gelten die Beschränkungen der Allgemeinverfügung, die von der unterfränkischen Polizei mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei gezielt überwacht werden. Bei Kontrollen in der Nacht mussten bereits die ersten Anzeigen wegen Verstößen gegen die Allgemeinverfügung aufgenommen werden. Insbesondere im Raum Bad Neustadt hatten sich junge Menschen im Bereich des Busbahnhofs und Schulen in Kleingruppen getroffen und damit gegen die Allgemeinverfügung verstoßen.

Appell an Vernunft der Bürger

Die unterfränkische Polizei appelliert nochmals an die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger:
Bitte bleiben Sie zu Hause! Reduzieren Sie jetzt Ihre sozialen Kontakte, es ist zwingend notwendig zum Schutz der Gesundheit aller. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist nur beim Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Dazu gehört z.B. seinem Beruf nachzugehen, ein Arztbesuch und zum Einkaufen zu gehen. Die Bestimmungen im Einzelnen finden Sie im Internet unter folgendem Link.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidium Unterfranken.

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