Das Würzburger Rathaus. Foto: Pascal Höfig
Das Würzburger Rathaus. Foto: Pascal Höfig

Appell der Stadt: Menschenansammlungen aus dem Weg gehen!

Nach den Erklärungen der Bundeskanzlerin gestern und des Ministerpräsidenten heute kann niemand ausschließen, dass regionale oder bundesweite Ausgangssperren in Kürze kommen könnten, schon bis dahin gilt aber ohne Wenn und Aber: Jeder muss verantwortlich handeln und einen wichtigen Teil zur Corona-Virus-Eindämmung beitragen, wendet sich die Stadt am Donnerstag mit einem Appell an die Bevölkerung.

Ernst der Lage nicht erkannt

„Wir mussten leider in den vergangenen Tagen feststellen, dass es im Gebiet der Altstadt, auf der Alten Mainbrücke, in Grünanlagen oder sogar vor gesperrten Spielplätzen zu größeren Menschenansammlungen gekommen ist, die alle Anstrengungen gegen diese Pandemie konterkarieren“, erklärt Kommunalreferent Wolfgang Kleiner eine aktuelle Maßnahme gegen spontane Treffen im öffentlichen Raum. Mit Lautsprecherdurchsagen der Polizei will man für einen schnellen Bewusstseinswandel bei allen Bürgerinnen und Bürgern sorgen, die den Ernst der Lage noch immer nicht verstanden haben.

Polizei warnt mit Lautsprecherdurchsagen

Folgende Durchsage ist bei Kontrollfahrten auch im ehemaligen LGS-Gelände am Hubland oder rund um den Hauptbahnhof vorgesehen: „Bitte beachten Sie: Veranstaltungen und Versammlungen sind landesweit untersagt! Auch bloße Menschenansammlungen sind eine große Gefahr. Bitte meiden Sie Ansammlungen! Halten Sie ausreichend Abstand und gehen Sie möglichst nach Hause.“

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Ausgang noch nicht verboten

Noch sei es nicht verboten, das Haus auch für Spaziergänge oder etwas Bewegung zu verlassen, doch man solle sich hierbei laut Kleiner nicht für besonders stark frequentierte Parkanlagen und Bereiche entscheiden, sondern Ansammlungen konsequent aus dem Weg gehen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Würzburg.

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