Aussicht aus den letzten Jahren auf die Alte Mainbrücke. Symbolfoto: Würzburg erleben
Aussicht aus den letzten Jahren auf die Alte Mainbrücke. Symbolfoto: Würzburg erleben

Alte Mainbrücke & Co.: Auswirkungen des Coronavirus auf Innenstadt

Es werden nach und nach Maßnahmen getroffen, um das öffentliche Leben auf ein Minimum zu reduzieren. Auch in Würzburg sind diese Veränderungen zu spüren. Doch was bedeutet das genau und inwieweit kann man die Auswirkungen bereits spüren?

Weiterhin lebendige Innenstadt

Von allen Seiten wird empfohlen, große Menschenmassen zu meiden und genügend Abstand zu anderen Personen zu halten. Doch am vergangenen Samstag (14. März 2020) konnte man ganz andere Szenen beobachten.

Updates: Covid-19 in Würzburg

Die Innenstadt war gut besucht. Jung und Alt tummelten sich auf engstem Raum. Immerhin: Anhand eines Laser-Scanners, welcher an der Schönbornstraße angebracht ist, kann man nachvollziehen, dass 10.000 bis 20.000 weniger Passanten in der Stadt unterwegs waren als am vorherigen Samstag. Der Abstand zueinander oder das Ziel der Besucher wird jedoch durch das Gerät nicht erfasst. So entsteht bei vielen die Frage, ob den Passanten der Ernst der Lage bewusst ist.

Besucherrückgang im Nautiland

Auch im Nautiland in der Zellerau sind die Auswirkungen der aktuellen Situation klar bemerkbar. Badeten am 1. März noch 937 Besucher im Schwimmbad, konnte man vergangenen Sonntag nur noch 106 antreffen. Doch nun wird sich keiner mehr in der Wasserlandschaft aufhalten können. Denn Ministerpräsident Markus Söder rief am Montagmorgen, den 16. März 2020, den Katastrophenfall aus. So müssen unter anderem Kinos, Bars und eben auch Schwimmbäder vorerst schließen. Speiselokale dürfen ab Mittwoch, den 18. März, nur noch von sechs bis 15 Uhr geöffnet haben. Hingegen sollen Geschäfte der Grundversorgung weiterhin, beziehungsweise sogar länger als sonst geöffnet bleiben.

Erwartungen der  Gastronomen

In den Restaurants ist ein offensichtlicher Rückgang der Besucher zu verzeichnen. Auch die nun beschlossenen eingeschränkten Öffnungszeiten und weitere Hygienemaßnahmen erschweren die Situation der Gastronomen. Es können nicht alle Mitarbeiter wie gewohnt weiter beschäftigt werden. So stellen sich Restaurantinhaber wie Paul Seitz vom Unicafé in der Neubaustraße die Frage, wer den Lohn seiner Mitarbeiter zahlt und wie getrennte Gasträume genau zu definieren sind. Außerdem werden genauere Angaben zur beispielsweise Außenastronomie gewünscht. Andere Gastronomen erhoffen sich in Anbetracht der aktuellen Lage, dass die komplette Schließung veranlasst wird, um einen möglichst umfassenden Schutz zu gewährleisten. Immer mehr Gastronomen helfen durch Lieferdienste aus.

Was sind die konkreten Auswirkungen?

„Die Stadt war [am vergangenen Wochenende] voll, sehr zu unserem Erschrecken“, so der Sprecher des Stadtmarketingvereins „Würzburg macht Spaß“. Doch es ist auch klar: „Für das enge Aneinander darf es aber keinen wirtschaftlichen Grund geben“. Was bedeutet das also für das alltägliche Leben? Die Redaktion der Main-Post hat sich unter anderem mit Gastronomen der Stadt Würzburg, als auch dem Stadtmarketingverein ausgetauscht. Die informativen Statements und alle Details zu den konkreten Auswirkungen findet man im Artikel „Corona: Das sind die Auswirkungen auf die Würzburger Innenstadt„. Außerdem gibt es eine Übersichtsseite mit aktuellen Updates rund um Covid-19.

Dieser Beitrag beruht auf einem Artikel der Main-Post Redakteure Carolin Schulte und Lucas Kesselhut.

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