Am 15.3. geht's an die Wahlurne! Foto: Jessica Hänse
Am 15.3. geht's an die Wahlurne! Foto: Jessica Hänse

Kommunalwahl: Junge Stadtratskandidaten versprechen frischen Wind

„Wenn man etwas verändern will, hilft es nicht, sich zu beschweren, sondern man muss sich einsetzen.“ So die Aussage von Rena Schimmer, der 21-jährigen CSU-Stadtratskandidatin. Zur Kommunalwahl am 15. März haben sich deutlich mehr junge Kandidaten aufstellen lassen als noch vor ein paar Jahren. Die Kandidaten der Grünen Konstantin Mack (23), Magdalena Laier (22) und Niklas Dehne (26), den 18-jährigen Tobias Dutta der FDP, die CSU-Kandidatin Rena Schimmer (21), den SPD-Kandidaten Andre Fleck (26) und den 19-jährigen Dmitry Nekhoroshkov der Linken äußerten sich gegenüber der Main-Post zu ihren Beweggründen.

Gründe für die Kandidatur

Hier stimmen alle Meinungen überein. Die Kandidaten möchten sich für die junge Generation einsetzen, denn „Gehör finden jugendpolitische Ziele nur selten,“ so Nekhoroshkov (Linke). Rena Schimmer (CSU) ist der Meinung, dass vor allem die Studenten im Stadtrat deutlich unterrepräsentiert sind. Sie alle wollen die Stadtpolitik zugunsten von Schülern und Studenten gestalten. Für die Grünen-Kandidaten Mack, Laier und Dehne war das Thema Umweltpolitik ein entscheidender Faktor für ihre Entscheidung, in den Stadtrat einziehen zu wollen.

Wird man ernst genommen?

Viele der jungen Kandidaten kritisieren, dass man im Gegensatz zu den älteren Stadtratskandidaten häufig geduzt und nicht gesiezt wird und die Kompetenz der eigenen Person angezweifelt wird. Sie sind aber trotzdem motiviert, weiterzumachen und sich durchzusetzen. Einzig Schimmer (CSU) und Fleck (SPD) fühlen sich voll anerkannt und ernst genommen.

Wie stehen die Chancen?

In diesem Zusammenhang ist vor allem der Listenplatz entscheidend. Die Grünen mit den Plätzen 4, 5 und 6 sind zuversichtlich. SPD- Kandidat Fleck (Platz 8) äußert realistisch „Der erste Sprung in den Stadtrat ist natürlich schwer. Aber politisches Engagement ist ein Marathon und kein Sprint.“ Der Rest ist sich einig: „Im Endeffekt entscheiden am 15. März die Würzburger über die Zukunft der Stadt.“

Was die Kandidaten mit ihrem Mandat erreichen wollen, wie sie ihre Kandidatur finanzieren und was sie von den älteren Kandidaten unterscheidet, lässt sich im Artikel der Main-Post „Stadtratswahl in Würzburg: Was junge Kandidaten bewegt“ nachlesen.

Dieser Beitrag beruht auf einem Artikel der Main-Post Redakteure Lukas Hellmuth und Tim Eisenberger.

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