Oberbürgermeister Christian Schuchardt. Foto: Christian Schuchardt
Oberbürgermeister Christian Schuchardt wird von der CSU im Wahlkampf unterstützt. Foto: Christian Schuchardt

Vier Vorurteile gegen die CSU: Stimmt das?

Am 15. März 2020 haben es die Würzburgerinnen und Würzburger wieder in der Hand: Im Rahmen der Kommunalwahlen wird nicht nur entschieden, wer in den Stadtrat einzieht, sondern auch, wer der neue Oberbürgermeister wird. Der amtierende Oberbürgermeister Christian Schuchardt möchte sein Amt verteidigen und wird von der Christlich-Sozialen Union in Bayern e. V., kurz CSU, im Wahlkampf unterstützt.

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Spricht man über die CSU oder mit Mitgliedern der CSU, kommen immer wieder bestimmte Vorurteile auf. Was ist dran? Was sagen die Zahlen und Programme in Würzburg?

„In der CSU sind nur alte Männer“

Die CSU trägt den Ruf, eine alte Männerpartei zu sein. Egal, ob Innenminister Horst Seehofer oder Parteichef Markus Söder: Die Partei schickt anscheinend ausschließlich (ältere) Männer an die Spitze. Doch bereits ein Blick auf die Liste des Vorstandes der CSU reicht aus, um festzustellen, dass auch Frauen ein Wörtchen mitzureden haben. So beispielsweise Prof. Dr. Angelika Niebler, Dorothee Bär oder Melanie Huml, welche zum stellvertretenden Parteivorstand gehören. Auch ein Blick auf die Kandidatenliste für die Stadtratswahl in Würzburg lässt erkennen, dass fast die Hälfte der Bewerber weiblich ist (21 von 50). Desweiteren wird der CSU Kreisvorsitz mit der 47-jährigen Christine Bötsch ebenfalls von einer Frau vertreten. Übrigens: Die jüngste Bewerberin für die Stadtratswahl ist erst 21 Jahre alt!

Die CSU Kreisvorsitzende Christine Bötsch. Foto: Christine Bötsch

Die CSU Kreisvorsitzende Christine Bötsch. Foto: Christine Bötsch

„Die CSU rückt immer weiter nach rechts“

Die CSU musste vor allem in der Landtagswahl 2018 sehr viel Kritik wegstecken. Mit ihren Äußerungen zu Flüchtlingsobergrenzen wird der Partei unterstellt, immer mehr nach rechts zu rücken. Jedoch vertritt die CSU christliche Werte, welche fest in ihrem Grundsatzprogramm verankert sind. Auf Basis dieser Werte soll eine Ordnung gestaltet werden, welche ein Leben in Würde, Freiheit und Verantwortung ermöglicht. Die Partei betont vor allem ihre Offenheit gegenüber den Menschen, welche sich zu deren Grundwerten und Zielen bekennen – und das unabhängig von ihrem Glauben, ihrer Nation oder ihrer Hautfarbe. Zudem tritt die Partei für ein Gesellschaftsmodell ein, welches von einem freiheitlichen Miteinander getragen wird. Eine solche Gesellschaft lässt alle Menschen gleichermaßen mit Rechten und Pflichten teilhaben. Die CSU steht somit für eine vielfältige Gemeinschaft ein.

„Die CSU macht nichts gegen den Klimawandel“

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen der heutigen Zeit, welche die gemeinschaftliche Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft voraussetzt. Die CSU muss sich oft anhören, dass das Problem des Klimawandels für die Partei keine große Priorität habe und nicht viel Wert auf dessen Lösung gelegt wird. Allerdings: Wer das Wahlprogramm der CSU gelesen hat, der erkennt sofort, dass die Partei sich sehr viele Gedanken zum Thema Umwelt und Klima macht. So liest man gleich über mehrere Seiten verteilt konkrete Ziele der CSU, welche den Klimaschutz weiterhin vorantreiben sollen.

Das Wahlprogramm der CSU im Überblick!

Vor allem auf Würzburg bezogen sieht die CSU die Verkehrswende als einen großen Schwerpunkt und möchte mit den Bürgern hierfür gemeinsam eine Lösung finden. So sollen beispielsweise Umrüstungen auf E-Busse, Wasserstoffantriebe oder andere umweltfreundlichere Antriebsarten sowie die Verbesserung des ÖPNV und des Radwegeangebots die CO2-Belastung in Würzburg reduzieren. In der Vergangenheit hat die CSU Fraktion im Stadtrat bereits den sogenannten Green-City Plan aktiv unterstützt.

Die CSU Stadtratskandidatin Nadine Lexa bei einer Radtour durch Würzburg. Foto: Patrick Wötzel

Die CSU Stadtratskandidatin Nadine Lexa bei einer Radtour durch Würzburg. Foto: Patrick Wötzel

„Alle CSU’ler sind klischeehafte Bayern“

Die Christlich-Soziale Union in Bayern ist als solche, wie es der Name bereits sagt, nur in Bayern wählbar. Da könnte man meinen, dass Weißwürste, Bier und Trachtenpartys immer auf der Tagesordnung stehen. Ist das so? Ganz im Gegenteil! Die Partei ist vielfältiger als man glaubt. Mit klischeehaften Veranstaltungen wie beispielsweise dem „politischen Weißwurst-Frühschoppen“ bleibt die CSU zwar den bayerischen Traditionen treu. Doch genau so wie das Land Bayern selbst im Wandel ist, bewegt sich auch die CSU voran. So zeigt sich die Partei immer offen für andere Kulturen und neue Herausforderungen. Wie Parteichef Markus Söder bereits klargestellt hat, ist „modern sein“ und bayerisch bleiben kein Widerspruch.

Über die CSU Würzburg

1945 wurde die CSU von politisch Interessierten aus Bayern – unter anderem durch eine Würzburger Gruppe – gegründet. Die Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. ist heute die drittgrößte politische Partei in Deutschland. Als Landespartei dominiert sie die bayerische Politik. Die CSU Stadtratsfraktion in Würzburg setzt sich aus 16 Stadträten und Stadträtinnen zusammen. Ihr Handlungsauftrag ist die Bandbreite der Kommunalpolitik abzudecken. Aktuell ist die CSU die stärkste Fraktion im Würzburger Stadtrat, der Frauenanteil beträgt 50 Prozent. An der Entwicklung der Stadt zur attraktiven Mainmetropole war die Partei maßgeblich beteiligt. Im derzeitigen Wahlkampf unterstützt die CSU den Oberbürgermeister Christian Schuchardt (CDU).

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