Das Stadion der Würzburger Kickers. Foto: Pascal Höfig
Das Stadion der Würzburger Kickers. Foto: Pascal Höfig

Podiumsdiskussion: Welcher OB-Kandidat gibt Geld fürs Kickers Stadion?

Die Würzburger Kickers sind nicht mehr aus der Würzburger Sportszene wegzudenken. Um jedoch dauerhaft in der zweiten Bundesliga kicken zu dürfen, benötigt der Verein ein größeres Stadion. Bei der Podiumsdiskussion am 18. Februar in der Kickers Gaststätte machten die OB-Kandidaten Martin Heilig (Grüne), Volker Omert (FWG), Kerstin Westphal (SPD), Christian Schuchardt (CDU), Sebastian Roth (Linke) und Dagmar Dewald (ÖDP) ihren Standpunkt deutlich.

Unterschiedliche Positionen

ÖDP-Kandidatin Dagmar Dewald und Linke-Kandidat Sebastian Roth sprachen sich gegen eine Finanzierung des Stadions durch die Stadt aus. Dewald meint: „Es kann nicht der am meisten bekommen, der am lautesten schreit“. Damit bezieht sie sich auf die vielen Sportvereine in Würzburg, die ebenfalls Unterstützung benötigen.

Alle Hintergründe zur Diskussion ums Stadion

Anders dagegen Kerstin Westphal und OB Christian Schuchardt. Sie sprachen sich beide für eine Förderung des Profisports aus. Der aktuelle OB betonte „Das habe ich bereits 2016 vorgeschlagen.“ Damals hatte er direkt nach dem Aufstieg sieben Millionen Euro für den Stadionbau angeboten. Auch Heilig und Omert sind für die Unterstützung der Würzburger Kickers.

Die OB-Kandidaten in (von links oben nach rechts unten): Dagmar Dewald (ÖDP), Martin Heilig (Grüne), Volker Omert (FWG), Christian Schuchardt (CDU), Sebastian Roth (Linke), Kerstin Westphal (SPD). Foto: Grafik: MP

Die OB-Kandidaten in (von links oben nach rechts unten): Dagmar Dewald (ÖDP), Martin Heilig (Grüne), Volker Omert (FWG), Christian Schuchardt (CDU), Sebastian Roth (Linke), Kerstin Westphal (SPD). Foto: Grafik: Main-Post

Standort neues Kickers Stadion

Beim Wunschstandort Dallenberg kam es vermehrt zu Problemen mit den Anwohnern. Beim Ortstermin im Januar mit Vertretern von Kickers, Anwohnern und der Stadt kam man zu keiner konkreten Lösung. Der Verein hat allerdings den Plan, ein neues Stadion in größerer Entfernung zum Wohngebiet und eingehaust, zu errichten. Die Pläne wurden jedoch noch nicht den Anwohnern vorgelegt.

Mehr Informationen zur Standort-Frage und wichtige Hintergrundinformationen findet man im Artikel der Main-Post „Wahlkampf: Wer verspricht Geld fürs Würzburger Kickers-Stadion?“.

Dieser Beitrag beruht auf einem Artikel der Main-Post Redakteurin Manuela Göbel.

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