dem Smartphone. Symbolfoto: Dominik Ziegler
Social Network Apps auf dem Smartphone. Symbolfoto: Dominik Ziegler

Das sind die Änderungen im Februar 2020

Auch zum Februar erwarten uns wieder einige Änderungen: Von einer Preissenkung bei BahnCards über Abo-Fallen bis hin zum Brexit – Jeder von uns ist in der ein oder anderen Weise davon betroffen. Damit Du nichts verpasst, hat unsere Redaktion das Wichtigste in einer kleinen Übersicht zusammengestellt:

BahnCards werden günstiger

Pendler und regelmäßige Bahnfahrer haben Grund zur Freude: Laut Focus Online sollen die BahnCard 25 und die BahnCard 50 für die zweite Klasse günstiger werden. Grund dafür ist die Entscheidung, dass die Mehrwertsteuer-Senkung für Zugtickets auch auf die BahnCards angewandt werden soll. Das sind die neuen Preise:

  • Bahncard 25: 55,70€ statt 62€
  • Bahncard 50: 229€ statt 255€

WhatsApp beendet Support für veraltete Betriebssysteme

Für Nutzer des Messengers WhatsApp gibt es ebenfalls eine Änderung: User, die ein veraltetes Betriebssystem auf ihrem Smartphone haben, können die App nun gar nicht mehr installieren oder nur beschränkt nutzen, so Chip.de. Der Support wurde bereits bei Windows-Phone Betriebssystemen im Dezember 2019 beendet, im Februar sind dann die Android-Version 2.3.7 oder älter und iOS 8 oder älter betroffen.

Schutz vor Abo-Fallen

Manche unter uns kennen es bereits aus eigener Erfahrung, andere haben nur davon gehört: Man erhält seine Handyrechnung und stellt plötzlich fest, dass man unbewusst ein Abonnement abgeschlossen hat – ein sehr ärgerlicher Moment. Dies soll sich ab dem 1. Februar ändern, dies berichtet Chip.de. Durch ein sogenanntes Redirect-Verfahren soll man, bevor ein Abo abgeschlossen wird, das nicht vom eigenen Mobilfunkanbieter stammt, auf eine Bezahlseite umgeleitet werden, wo man den Kauf erst bestätigen muss.

E-Autos laden wird teurer

Wie der Focus weiter berichtet soll ein neues Preismodell des Schnellladesäulen-Betreibers Ionity in Kraft treten, was eine Preiserhöhung für alle Direktkunden an den bisher 200 Ladesäulen in Europa zur Folge hat. Zuvor kostete eine Ladung pauschal acht Euro, in Zukunft sollen Direktkunden ohne Kundenkarte 79 Cent pro Kilowattstunde zahlen. Wie stark sich das auf die Kosten einer Ladung auswirkt, ist von mehreren Faktoren abhängig, das E-Auto-Portal „E-Fahrer“ zeigt allerdings anhand eines Rechenbeispiels, wie drastisch die Erhöhung eigentlich ist:

Ein Elektroauto mit einem 100-kWh-Akku kostet beim Aufladen nun 79€, also fast das Zehnfache vom bisherigen Preis. Wenn es sich hierbei nun um ein sparsames E-Auto mit einem Verbrauch von 16 kWh pro 100km handelt, kosten 100 Kilometer Autobahnfahrt etwa zwölf Euro. Wer einen Vertrag abschließt soll zwar günstiger weg kommen, aber dennoch: Ganz schön teuer im Vergleich zu vorher!

Mehr Datenschutz bei Krankenkassen

Ab 5. Februar soll laut Focus Online eine neue Richtlinie des GKV-Spitzenverbandes gelten. Für Verbraucher bedeutet dies, dass Versicherungsnachweise und Nachfragen zu Abrechnungsscheinen und Sozialdaten nicht mehr per Fax übermittelt werden, sondern nur noch persönlich, postalisch oder telefonisch erfragbar sind. E-Mails sollen nicht als Alternative angesehen werden, da es hier Schwierigkeiten bezüglich der End-zu-End-Verschlüsselung und dem Identitätsnachweis des Empfängers gibt.

Brexit

Nach langem Hin und Her ist es nun soweit: Großbritannien sagt der EU am 31. Januar Lebewohl. Doch laut Focus Online soll dies – zumindest für den hiesigen Konsumenten – zuerst einmal gar nichts verändern. Der Grund dafür sind Verhandlungen über neue Beziehungen, die bis Ende des Jahres andauern sollen.

Gadheim neuer EU-Mittelpunkt

Bis dahin gilt für Großbritannien weiterhin das Europäische Recht und die Briten bleiben vorerst im EU-Binnenmarkt und in der EU-Zollunion.

Schaltjahr

Nicht vergessen: Dieses Jahr ist Schaltjahr! Einen Tag mehr also, um etwas Schönes zu erleben! Wie sehen Deine Planungen für den 29.02. aus? Lass es uns gerne in einem Kommentar wissen!

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