Symbolbild Hund. Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Hund. Foto: Pascal Höfig

Freie Demokraten fordern die Abschaffung der Hundesteuer

Die Ankündigung der Stadt Würzburg, in den kommenden Wochen vermehrt Hundehalter zu kontrollieren, löst bei den Freien Demokraten Unverständnis aus. „Wir sind überzeugt, dass es für unsere städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wesentlich sinnvollere Tätigkeiten gibt, als die Suche nach säumigen Hundesteuerzahlern.“, erklärte die Kommunalwahlspitzenkandidatin Julia Bretz.

Kein Verhältnis zum Aufwand

In ihrem bereits im Oktober letzten Jahres beschlossenen Kommunalwahlprogramm sprechen sich die Freien Demokraten für eine Abschaffung der Hundesteuer aus. Bei den sogenannten Bagatellsteuern, zu welchen auch die Hundesteuer zählt, stehen nach Meinung der Liberalen die Einnahmen oft in keinem Verhältnis zum Aufwand.

Wie hundefreundlich ist Würzburg?

„Es braucht einen Anruf bei der Stadt, ein händisch auszufüllendes und abzuschickendes Formular, Mitarbeiter, die den Sachverhalt im Anschluss weiterbearbeiten und Ordnungspersonal, dass die Einhaltung kontrolliert. Allein diese Aufzählung zeigt schon den mit der Erhebung verbundenen Bürokratieaufwand.“, so Bretz weiter.

80€ nicht gerechtfertigt

Ein Bürokratieaufwand, der aus Sicht der Freien Demokraten die Einnahmen von 80 Euro pro Hund und Jahr nicht rechtfertigt. „Lassen wir die Hundebesitzer in Ruhe und konzentrieren wir uns auf die wirklichen Herausforderungen in unserer Stadt.“, fasst der Kreisvorsitzende Andrew Ullmann, MdB das Thema zusammen.

Dieser Artikel beruht auf eine Pressemitteilung der Freien Demokraten. 

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