Das Team der Würzburger Kickers befindet sich aktuell im Trainingslager. Foto: Pascal Höfig
Das Team der Würzburger Kickers befindet sich aktuell im Trainingslager. Foto: Pascal Höfig

Würzburger Kickers: Ungewisse Zukunft für mehrere Spieler

Nach einer durchwachsenen Hinrunde in der 3. Liga befinden sich die Würzburger Kickers aktuell im Wintertrainingslager. Im spanischen Ferienort Novo Sancti Petri im Südwesten der Iberischen Halbinsel feilen die Franken vom 7. bis 16. Januar an ihren Fähigkeiten. Jeder Spieler ist dazu angehalten, konzentriert zu arbeiten und sich Cheftrainer Michael Schiele anzubieten. Während Leon Bätge, Patrick Breitkreuz und Leonard Langhans schon vor dem Trainingslager freigestellt wurden, um sich einen neuen Verein suchen zu können, stehen in Spanien diverse Fußballer des Teams unter Beobachtung.

Spieler stark unter Beobachtung

Während das Team den Fokus des Trainingslagers auf die Defensivarbeit legen wird, da sie in der Hinrunde viel zu viele Gegentore hinnehmen mussten, werden die Verantwortlichen am Rande des Trainingsplatzes in der spanischen Sonne jeden Akteur genau unter die Lupe nehmen. Vor Ort kämpfen besonders der Youngster Vincent Müller, Maximilian Breuning, Hüseyin Cakmak und Niklas Zulciak um den Verbleib im Kader. Sie kamen alle in der ersten Halbserie wenig oder gar nicht zum Einsatz und müssen bei Trainer und Management punkten, um ihren Platz im Kader zu behalten.

Ziel: 2. Bundesliga

Die große Ungewissheit um den Kader für die Rückrunde macht Spieler und Fans nervös, doch der Verein vom Dallenberg weiß, was er tut. Es gilt die Mannschaft nachhaltig zu stärken, denn Platz 13 in der Ligatabelle genügt dem Anspruch der Würzburger nicht. Die Kickers wollen mittelfristig wieder in die 2. Bundesliga aufsteigen, in der sie schon 2016 / 2017 für ein Jahr spielten. Diese Saison wird es sehr schwer, nochmal in das Aufstiegsrennen der 3. Liga einzugreifen. Zwar haben die Rothosen nur sechs Punkte Abstand auf den drittplatzierten Waldhof Mannheim, doch beträgt der Vorsprung auf die Abstiegsplätze auch nur sieben Zähler. Lediglich eine deutliche Steigerung der Mannschaft könnte die Hoffnung um den Verein nähren.

Symbolfoto Flyeralarm Arena - Foto: Pascal Höfig

Die Kickers wollen mittelfristig wieder in die 2. Liga aufsteigen – dafür wird aktuell hart trainiert. Foto: Pascal Höfig

Neuverpflichtungen unklar

Ob es in der Wintertransferperiode, die noch bis 31. Januar läuft, Neuverpflichtungen geben wird, ist noch völlig unklar. Das Management zeigt sich bedeckt und wird wohl erst nach Trainingslager und Rückrundenauftakt über potenzielle Neuverpflichtungen entscheiden. Wegen des sehr begrenzten Budgets des Fußballclubs hängt wohl auch viel davon ab, welcher der Spieler, die freigestellt wurden, einen neuen Verein finden und somit aus den Gehaltsbüchern gestrichen werden können.

Zukunft noch nicht entschieden

Aktuell ist also noch vieles für die Rückrunde der Würzburger Kickers offen. So ist es auch möglich, dass die meisten der genannten Wackelkandidaten auch noch im Frühling in Würzburg unter Vertrag stehen. Dies würde allerdings bedeuten, dass die Würzburger den Kader nicht wie gewünscht umbauen konnten und im Sommer 2020 ein erneuter Umbruch in der Mannschaft ansteht.

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