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Am Wagnerplatz gibt es nun einen offenen Bücherschrank. Foto: Caroline Baumann
Am Wagnerplatz gibt es nun einen offenen Bücherschrank. Foto: Caroline Baumann

Offener Bücherschrank am Wagnerplatz eröffnet

Leseratten werden nun auch in Grombühl glücklich: am Wagnerplatz hat ein offener Bücherschrank seinen Platz eingenommen. Schon in der Eichhornstraße gibt es einen öffentlichen Bücherschrank – dieser wird laut Presseinformationen der Stadt auch rege genutzt. Die Lesestoffe kommen gut an – nun sind auch weitere Schränke in der Stadt geplant.

Vielseitig und Wandelbar

Vor allem die Vielseitigkeit und Wandelbarkeit des Bücherschranks kommt gut an, noch dazu ist das Angebot kostenlos: Passanten können sich Bücher rausnehmen oder auch ihre eigenen Bücher reinstellen und damit anderen Leseratten zur Verfügung stellen. Dieses Konzept funktioniert, deshalb sollen auch in Zukunft noch zwei Bücherschränke am Heuchelhof und in Versbach aufgestellt werden. Zuletzt wurde ein Bücherschrank am Wagnerplatz in Grombühl eingeweiht.

Neu am Wagnerplatz

„Der Platz ist hervorragend gewählt, der Bücherschrank ist gut sichtbar und man kann sich zum Lesen auch bequem im kleinen Park auf einer Bank niederlassen“, freute sich der Oberbürgermeister bei der Eröffnung des kostenfreien Leseangebots. Damit dient der Bücherschrank nicht nur der Leseförderung, sondern auch dem Austausch und hat das Zeug dazu, ein friedlicher Kommunikations- und Identifikationsort der Grombühler Gesellschaft zu werden, heißt es in der Pressemitteilung.

Von Schülern gepflegt

Das Besondere am Grombühler Bücherschrank: Schülerinnen und Schüler der Pestalozzischule werden, in Zusammenarbeit mit Petra Pohl, den Bücherschrank immer im Auge behalten, ihn reinigen, auf Beschädigungen prüfen und pflegen, heißt es weiter.  Möglich gemacht hat den Bücherschrank zunächst die Kooperation zwischen „erlesen“ und der Stadtbücherei Würzburg, beantragt hatte ihn Linken-Stadtrat Sebastian Roth.

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Finanziert wurde der neue Schrank nach Presseinformationen der Stadt zu gleichen Teilen in Höhe von je 5.000€ von der „Bürgerstiftung Würzburg und Umgebung“ und der Zukunftsstiftung Würzburg“. Deren Vorstände Joachim Erhard und Stefan Rühling freuten sich, bei der Eröffnung dabei zu sein und Rühling begründete das Engagement der Zukunftsstiftung mit den treffenden Worten: „Alles fängt mit Lesen an!“. Den Bücherschrank gefertigt hat Kunstschmied Georg Weidauer, der auch das Kaffeeauto und das Ufo für die Stadtteilbücherei Hubland gebaut hat.

Bücherturmmeister gesucht

Wie wichtig lesen ist, zeigt auch eine aktuelle Aktion der Stadtbücherei Würzburg: Unter dem Motto „Sich in schwindelnde Höhen lesen“ sind Schüler der Würzburger Grundschulen dazu aufgerufen, bis zum Ende des Schuljahres so viele Bücher zu lesen, dass diese aufeinander gestapelt die Spitze des Grafeneckarts erreichen – eine Höhe von rund 55m Lesestoff. Bereits 75 Grundschulklassen nehmen laut Pressemitteilung an der Aktion teil – belohnt werden sie mit einem großen Fest und verschiedenen Klassenpreisen.

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