Fira Bdiwi in seinem Feinkostgeschäft Firas FeineKost. Foto: Christoph Ulherr
Firas Bdiwi in seinem Feinkostgeschäft Firas FeineKost. Foto: Christoph Ulherr

Firas FeineKost feiert 2-jähriges Jubiläum

Schon seit 2017 gibt es den Feinkostladen „Firas FeineKost“ – das „Schmuckstück“ im Frauenland, wie er liebevoll von Stammkunden genannt wird. Damit erfüllte sich der syrische Flüchtling Firas seinen Traum – jetzt feiert der Laden Zweijähriges. Zum Jubiläum wurde das Bistro nun erweitert. Uns erzählt Inhaber Firas, was das Besondere an seinem kleinen Café ist und was die Kunden zukünftig erwartet.

Würzburg erleben (WE): Wie geht es Firas FeineKost dieses Jahr? Bist du zufrieden, wie es bisher gelaufen ist?

Firas: Am 18. Dezember werden wir den „2. Geburtstag“ von Firas FeineKost feiern und ich bin sehr zufrieden mit dem Verlauf der ersten beiden Jahre. Ich freue mich, dass ich viele Kunden habe, die mein besonderes Bistro-Café gerne besuchen und mir immer wieder ihr Lob aussprechen. Deshalb habe ich mein Angebot an Speisen deutlich erweitert und auch das Catering findet großen Anklang, zum Beispiel bei Geburtstagen oder bei Feiern in der Uni.

Der Laden "Firas FeineKost" erstrahlt in neuer orientalischer Atmosphäre. Foto: Christoph Ulherr

Der Laden „Firas FeineKost“ erstrahlt in neuer orientalischer Atmosphäre. Foto: Christoph Ulherr

WE: Jetzt sind wir aber neugierig: Was erwartet die Kunden bei der Erweiterung?

Firas: Zunächst mal eine ganz neu gestaltete orientalische Atmosphäre. Dann aber natürlich mein neues Angebot an arabischen Süßigkeiten und Baklava: zehn verschiedene Sorten biete ich an, frisch gebacken, ein Traum aus Pistazien, Nüssen und Honig, die auf der Zunge zergehen. Ich verkaufe sie auch in Geschenkverpackung als Weihnachtsgeschenk, das ist etwas ganz besonderes.

Am „Geburtstag“ des Geschäfts, also am 18. Dezember, gibt es außerdem besondere Angebote zum Probieren. Zum Mittagstisch gibt es ebenfalls Neues auf der Karte wie Hähnchenschlegel, Bulgurteller und Pommes. Auch das Angebot an arabischen Lampen, Gläsern und Accessoires ist nun größer.

Firas verkauft seine Baklava auch eingepackt als Weihnachtsgeschenk. Foto: Christoph Ulherr

Typisch arabische Gerichte bei Firas FeineKost. Foto: Christoph Ulherr

Auch Tee, Kaffee und Kuchen gehören zum Angebot bei Firas FeineKost. Foto: Christoph Ulherr

WE: Wie wird der Laden angenommen? Wie fallen die Reaktionen aus?

Firas: Es gibt viele Stammkunden, aber auch immer wieder neue Gäste. Meine Kunden bestätigen mir immer wieder, das Geschäft sei ein „Schmuckstück“ im Frauenland und bekannt für die leckersten arabischen Spezialitäten zum Mittagstisch – Falafel oder Shawarma zum Beispiel – für einen Snack zwischendurch, oder für einen gemütlichen Abend. Meine Öffnungszeiten sind ja so angepasst, dass man zu allen Tageszeiten etwas Passendes finden kann: ob süß oder salzig, warm oder kalt, vegetarisch, vegan oder mit Halal-Hähnchenfleisch.

WE: Wer sind denn häufig die Kunden, die bei Firas FeineKost einkaufen?

Firas: Das ist ganz verschieden – Studierende von der nahen Universität, Schüler, Mitarbeiter der Behörden und Krankenhäuser, Laufkundschaft, aber auch Familien – sowohl ältere als auch jüngere Gäste, alle Generationen. Es ist eine komplett gemischte Kundschaft, das gefällt mir und entspricht meiner Geschäftsidee: „Zusammen sind wir schöner“.

WE: Gibt es vergleichbare Angebote in der Stadt bzw. der Region oder hat der Laden ein absolutes Alleinstellungsmerkmal?

Firas: Kein Geschäft kann sich selbst absolut setzen, aber meine frisch hergestellten arabischen Süßigkeiten und Baklava sind wirklich einmalig in Würzburg und der Region. Auch meine Falafel und anderen arabischen Gerichte, die ja täglich frisch hergestellt werden, haben den Ruf, geschmacklich an der Spitze zu sein. Aber davon muss sich jeder selbst überzeugen.

WE: Zwei Jahre besteht der Laden schon – wie sehen die weiteren Zukunftspläne aus?

Firas: Natürlich freue mich mich, in der Zukunft weitere Gäste und Kunden bei mir zu bewirten. Das Weihnachtsgeschäft mit den arabischen Süßigkeiten hat bereits gut begonnen. Auch das Catering möchte ich weiter ausbauen. Man soll ja nie aufhören zu träumen, und so träume ich davon, dass ich in Würzburg auch in Zukunft mit unserer arabischen Essenskultur einen Beitrag zu einer kulinarischen Bereicherung mit hoher Qualität geben kann, im Frauenland und wo auch immer.

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